MTV weiß, wie Abstiegskampf geht

Gebhart: „Dötsch hat es als Erster geschafft, eine Einheit zu formen“

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Simon Gebhart hat Respekt vor den Penzberger, hofft aber dennoch auf Punkte. 

In den vergangenen beiden Jahren widerfuhr dem MTV Berg Ungewohntes. Die Bezirksliga-Fußballer spielten stets im oberen Tabellendrittel mit und waren fern jeglicher Abstiegsängste.

BergDas ist in dieser Saison ganz anders. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt gerade einmal drei Punkte. Der dort rangierende FC Penzing hat zudem noch ein Spiel mehr in der Hinterhand. MTV-Trainer Simon Gebhart ist dennoch voller Optimismus: „Wir haben nicht vergessen, wie Abstiegskampf geht.“ Am Samstag (15.30 Uhr) könnten die Berger ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz senden, indem sie beim 1. FC Penzberg punkten.

Der inzwischen auf Platz zwei vorgerückte FCP ist furios aus der Winterpause gestartet, gewann die beiden Heimpartien gegen den VfL Denklingen (5:0) und den FC Penzing (6:0) im FC Bayern-Stil. Im Hinspiel war der MTV klar besser, verlor jedoch 0:1. „Diesmal wartet aber eine ganz andere Mannschaft auf uns“, sagt Gebhart. In der Hinrunde hatte sich die mit 56 Treffern mit Abstand offensivstärkste Mannschaft der Liga hinten eingeigelt, diesmal dürfte sie deutlich offensiver zu Werke gehen. „Trainer Tom Dötsch hat es offensichtlich als Erster geschafft, aus vielen sehr guten Einzelspielern eine Einheit zu formen“, sagt Gebhart. Dennoch wollen sich die Berger am Samstag nicht verstecken und nach zwei vergeblichen Anläufen in den vergangenen zwei Spielzeiten endlich Zählbares aus Penzberg entführen. „Wenn wir an die sehr gute Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen Aubing anknüpfen können, ist alles möglich“, sagt Gebhart.

Er muss seine am vergangenen Wochenende spielfreie Elf im Vergleich zum unglücklichen 1:2 vor zwei Wochen in Aubing jedoch mindestens auf einer Position umbauen. Defensivspezialist Simon Kullack fällt wegen Leistenproblemen aus, für ihn rückt Bernard Crnjak in den Kader. Patrick Allihn könnte nach seiner Verletzung aus dem ersten Vorbereitungsmatch erstmals wieder mit dabei sein. „Wir wollen defensiv wieder gut stehen und vorne unsere vermutlich wenigen Chancen effizient nutzen“, kündigt Gebhart an. 

Quelle: Merkur.de

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