SCH gefährlich, aber nicht erfolgreich

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Chance zum Ausgleich: Heimstettens Danijel Majdancevic scheitert gegen Bayern-Torwart Leopold Zingerle.

SV Heimstetten - „Viele Chancen werden wir nicht kriegen“, hatte Trainer Rainer Elfinger vor der Partie prophezeit und auf die Effizienz seiner Spieler gehofft. Am Ende besaß Fußball-Regionalligist SV Heimstetten im Duell beim FC Bayern II dann doch ein paar richtig gute Gelegenheiten, stand aber nach dem 1:2 (1:2) mit leeren Händen da.

Es lief gleich prima für die Heimstettener, die an die letzten beiden Partien gegen den Vorjahres-Meister (0:6, 0:5) keine guten Erinnerungen hatten. Zwar nahm die FCB-Reserve das Heft in die Hand und versuchte, Druck aufzubauen, doch das erste Tor erzielten die Gäste. Ein langer Ball genügte, um die diesmal von Ex-Profi Stefan Buck organisierte Bayern-Deckung zu überraschen: Außenverteidiger Clemens Kubina tauchte allein vor Leopold Zingerle auf und überlupfte den Keeper gekonnt zum 1:0 (11.) – der zweite Saisontreffer des Neuzugangs.

Wenige Minuten später wurde dann Danijel Majdancevic im Anschluss an eine Freistoßflanke im letzten Moment abgeblockt (17.). „Wenn da das 2:0 fällt, dann läuft’s anders“, orakelte Heimstettens Trainer Rainer Elfinger, der „ein bisschen traurig“ war, dass sich seine Mannschaft wie schon beim 1:1 bei der SpVgg Greuther Fürth II nicht für ihre großen Anstrengungen belohnte.

Stattdessen stellten die Platzherren die Weichen auf ihren ersten Saisonsieg. Nach einer Flanke von rechts köpfte Gerrit Wegkamp den Ball platziert an den Innenpfosten – der Ausgleich (18.). Die Münchner hatten unmittelbar vor der Pause noch zwei nennenswerte Offensiv-Aktionen: Erst bugsierte Tobias Schweinsteiger eine Flanke von Bastian Fischer mit dem Hinterkopf zum 2:1 in die Maschen (35.), dann legte Fischer für Schweinsteiger ab, und der zielte drüber (41.).

Die Bayern machten nach Wiederbeginn genau da weiter, scheiterten allerdings gleich zwei Mal am Aluminium. Lukas Görtler traf aus 20 Metern den Pfosten (53.), Steven Ribéry pflanzte einen Freistoß ans Lattenkreuz (56.). Kaum hatten die Gäste diese brenzligen Situationen überstanden, da lag auch schon der Ausgleich in der Luft: FCB-Abwehrspieler Matthias Strohmaier rutschte weg, doch der überraschte Majdancevic verlor das direkte Duell mit Torwart Zingerle (60.).

Die Gäste zwangen die Bayern weiter zu Fehlern, mussten allerdings auch einen enormen läuferischen Aufwand betreiben. „Wir haben richtig viel investiert, aber die mangelnde Durchschlagskraft bleibt ein Problem“, resümierte SVH-Coach Elfinger.

Quelle: fussball-vorort.de

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