FFB gegen SCO: Rivalen teilen sich die Punkte

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Brenzlige Situationen im Strafraum der Oberweikertshofener waren vor allem nach der Pause eine Seltenheit.

SC Fürstenfeldbruck - Schiedlich, aber nicht immer friedlich 1:1 (1:1)-Unentschieden trennten sich der SC Fürstenfeldbruck und der SC Oberweikertshofen im Derby zum Saisonauftakt in der Landesliga gestern Abend. Vor allem die zweite Halbzeit war hart umkämpft.

„Es war ein typisches Derby, da war alles drin“, sagte Brucks Trainer Tarik Sarisakal nach dem Schlusspfiff. Allerdings litt in den zweiten 45 Minuten der Spielfluss etwas unter dem Kampf. Stattdessen gab es viele kleine Fouls und phasenweise auch Hektik.

Ganz wurde das Fußballspielen aber dennoch nicht eingestellt. Beide Mannschaften hatten die Möglichkeiten zum Sieg. Vor allem SCO-Spielertrainer Florian Hönisch trauerte seinen zwei Großchancen in der zweiten Halbzeit nach. „Da hätten wir den Sack zumachen müssen.“ Aber auch der SCF hatte die Chance auf den dreifachen Punktgewinn: Karol Kopec schlitterte bei einer Heraingabe von Nickoy Ricter um Millimeter am Ball vorbei. Der Rest des Durchgangs war geprägt von zahlreichen Zweikämpfen und viel Stückwerk.

In der ersten Habzeit bekamen die Zuschauer einen wesentlich muntereren Kick zu sehen. Beide Mannschaften gingen hohes Tempo und versuchten die Situationen spielerisch zu lösen. Sebastian Schuff auf Gästeseite und Nickoy Ricter für die Brucker sorgten für die ersten Warnschüsse. Dann die erste Aufregung: Feicht marschierte alleine aufs Brucker Tor zu und netzte sicher zum 1:0 für den SCO ein – allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position, wie viele Brucker Zuschauer monierte. Doch Schiedsrichter Fridolin Angerer aus Böbing gab den Treffer. Für Oberweikertshofen hatte damit ein Ex-Brucker getroffen.

Doch diesen Spieß drehte Brucks Karol Kopec zehn Minuten später um. Der Pole war vor der Saison vom SCO zum Landkreisrivalen gewechselt – sehr zum Missfallen von Oberweikertshofens Manager Uli Bergmann, der dem Stürmer vorwirft, dass er vorher nicht das Gespräch gesucht hatte. Die Bergmann’schen Giftpfeile vor dem Auftakt nahm SCF-Vize Andreas Conrad gelassen: „Da stimmt nicht ml die Hälfte“, sagte er über Bergmanns Aussagen, wollte ansonsten „den Ball aber flach halten.“

Gar nicht flach hielt Kopec in besagter Spielsituation aber den Ball. Er lieferte sich ein Laufduell mit SCO-Keeper Tobias Hellmann und war den entscheidenden Sekundenbruchteil früher am Ball. Der Pole hatte das leere Tor vor sich und bedankte sich mit dem 1:1-Ausgleich. Das das am Ende auch der Endstand war, damit konnte sowohl Sarisakal als auch Hönisch leben. „Ich bin zufrieden, das ist ein gutes Ergebnis für uns“, sagt Hönisch. Und Saraisakal kompentierte das Ergebnis knapp: „Es ist gerecht.“

Quelle: fussball-vorort.de

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