TSV Meitingen mit guter Form

SCF geht geschwächt ins Abstiegs-Duell

+
Kapitän Fabian Meinberger (grätschend) und Torjäger Marian Knecht (hinten links) werden dem SC Fürstenfeldbruck beim Spiel gegen den TSV Meitingen fehlen.

SC Fürstenfeldbruck - Nach den Absagen der beiden Auswärtsspiele in Kissing und Kaufbeuren startet der SC Fürstenfeldbruck heute, 19 Uhr, mit einem Heimspiel in die Frühjahrsrunde.

Und die Partie hat es gleich in sich: Zu Gast auf dem Kunstrasen an der Klosterstraße ist mit dem TSV Meitingen ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf.

Dass die schwäbischen Gäste aktuell in der Tabelle hinter dem SCF rangieren, sorgt bei Brucks Trainer Tarik Sarisakal nicht für die große Leichtigkeit. „Wir sind gewarnt“, sagt er mit Blick auf das jüngste Spiel der Meitinger. Da wurde Dinkelsbühl mit 6:1 geradezu abgeschossen. Für Sarisakal ein Zeichen: „Die haben den Abstiegskampf angenommen.“

Gleiches fordert er nun auch von seiner Truppe. Doch der SCF hat weiter mit zahlreichen wichtigen Ausfällen zu kämpfen. Kapitän Fabian Meinberger, Torjäger Marian Knecht und Standard-Spezialist Sebastian Kraus fallen auf jeden Fall aus. Ebenfalls nicht dabei ist der am Meniskus operierte Michael Dietl. Seine Ausfalldauer: sechs bis sieben Wochen. Offen ist, ob der beim Training verletzte Denis Teschke fit ist. Zumindest steht Karol Kopec nach überstandener Lungenentzündung wieder im Kader. Auch Fabian Friedl und Fernando Ernesto kehren zurück, wobei es für die Start-Elf bei beiden aber wohl kaum reichen dürfte. Doch trotz dieser positiven Nachrichten sagt Sarisakal: „Die Ausfälle von Dietl, Meinberger und Knecht wiegen schwer.“ Er sei gespannt, wie die junge Truppe das Fehlen dieser Eckpfeiler verkrafte.

Auf einen offenen Schlagabtausch will sich der SCF-Coach auf keinen Fall einlassen. Vielmehr wird heute die Defensive Trumpf sein. Ein besonderes Augenmerk dürfen die Brucker auf die beiden Meitinger Neuzugänge Michael Wende (Memmingen) und Florian Prießnitz (Gundelfingen) richten. Das Duo erzielte drei der sechs TSV-Treffer gegen Dinkelsbühl.

Dass die Partie auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen wird, sieht der am Saisonende scheidende Sarisakal nicht gerade als Heimvorteil für seine Mannschaft. Er erinnert an die vergangene Saison, als die Brucker gegen Egg auf dem Platz hinter der Gegentribüne in die Frühjahrsrunde gestartet sind. „Egg hat auch keinen Kunstrasen und trotzdem gewonnen.“

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Schiedsrichter-Beleidigung: Reichlmayr fliegt
Schiedsrichter-Beleidigung: Reichlmayr fliegt
Stier: "Müssen zeigen, dass wir zu Recht Bayernligist sind"
Stier: "Müssen zeigen, dass wir zu Recht Bayernligist sind"
Schromm mit Respekt: "Haben ein richtiges Kaliber erwischt"
Schromm mit Respekt: "Haben ein richtiges Kaliber erwischt"

Kommentare