Klare Niederlage gegen HSV

SCF geht in der zweiten Hälfte baden

Pech für Nickoy Ricter (r.): Der Brucker musste zur Pause mit einem Muskelfaserriss vom Platz und fällt mindestens drei Wochen aus. foto: Metzler

 „Das Ergebnis ist deutlich zu hoch ausgefallen“, meinte Brucks Trainer Michael Westermair nach dem Schlusspfiff vor 90 Zuschauern im Klosterstadion. „Es hätte auch umgekehrt lauten können“, fuhr er fort. „Wenn wir zur rechten Zeit unsere Chancen genutzt hätten, dann hätten wir nicht verlieren müssen.“

Zum dritten Mal schenkte Westermair der gleichen Elf das Vertrauen, die zuletzt 5:3 in Aubing und 5:1 in Penzing gewonnen hatte. Doch die Spieler konnten bei weitem nicht die Leistung abrufen, wie in den beiden vorausgegangenen Begegnungen. Dennoch hatte Nickoy Ricter die Führung auf dem Fuß, als er mit einem Distanzschuss am Gäste-Keeper scheiterte. Karlo Pudic prüfte später mit einem Kopfball den griechischen Schlussmann, jedoch war kein Druck hinter dem Ball. Ein unglückliches Handspiel von Pudic bescherte den Griechen kurz vor der Pause einen Strafstoß. Maxi Knobling ahnte das Eck, der Ball war aber so platziert getreten, dass selbst der Zweimeter-Mann nicht dran kam.

In den zweiten 45 Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Erst erhöhte Herakles auf 2:0, dann scheiterte der für Ricter nach einem Muskelfaserriss eingewechselte Sivonjic mit einem Strafstoß am Gästetorhüter. Dann doch der 1:2-Anschlusstreffer durch Sivonjic mit einem herrlichen Flugkopfball. Und als Matthias Streun aus sieben Metern den 2:2-Ausgleich vergab, fiel im Gegenzug die Entscheidung zu Gunsten der Griechen mit dem 3:1. Ins Bild passte dann auch noch das Eigentor von Milan Jevtic zum 1:4 an diesem Nachmittag, und in der Nachspielzeit stellte die Elf von Trainer Athanasios Mentis den 5:1-Endstand her.

Quelle: fussball-vorort.de

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