1:2 und Gelb-Rot für Kreyssig & Dittrich

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Einen Schritt zu spät kommt der Hachinger Philippe Blättler (r.) in diesem Zweikampf mit einem Dachauer.

SpVgg Unterhaching II - Vor dem Saisonauftakt in der Bayernliga Süd beim TSV 1865 Dachau deutete bei der SpVgg Unterhaching II (U23) vieles auf ein sehr schweres Auftaktspiel hin. Die Mannschaft, seit dieser Saison vom Deutschen Fußball-Internat (DFI) in Bad Aibling betreut wird (wir berichteten), ist eine zusammengewürfelte Truppe.

Zum einen besteht das Team aus den vom DFI zwölf neu rekrutierten Spielern aus Bad Aibling, zum anderen aus den Auffüllern aus dem Profi- und U19-Kader der SpVgg. In Dachau schlug sich die Mannschaft überraschend gut und verlor trotz zweier Platzverweise nur mit 1:2 (0:1). „Bis vor vier Wochen haben wir noch gar nicht gewusst, ob es diese Mannschaft gibt, und gestern haben wir das erste Mal zusammen trainiert.

Dafür hat es die Mannschaft ordentlich gemacht“, befand Trainer Ingo Schlösser. Einen gehörigen Teil gaben auch die Gastgeber dazu, die das junge Team wohl etwas unterschätzten. Angefangen vom Stadionmagazin, das im Unterhachinger Kader gleich zwölf Spieler in der Aufstellung auflistete, die gar nicht mehr in Unterhaching sind. Bis hin zur fahrlässigen Chancenverwertung, die der Aufsteiger auf dem Platz an den Tag legte.

Die Dachauer Christian Doll (3./30.) und Korbinian Wildgruber scheiterten in der ersten Halbzeit vor dem Hachinger Tor. Lukas Riglewski (47.), Doll (60.) und Florian Wolf (69.) vergaben kläglich. Besser machten es in der ersten Hälfte die Hachinger, die in der Startelf mit sechs Spielern aus dem ursprünglichen SpVgg-Kader aufliefen. Michael Krabler nutzte die erste Chance und traf zum 1:0 (40.). „Besser geht es eigentlich nicht“, so Schlösser. In der zweiten Hälfte verpasste es sein Team, nach Kontern auf 2:0 zu erhöhen. Krabler zielte drüber (48.), und Jan Lahr kam bei einem gefährlichen Pass von Georg Reisberger in den Fünfmeterraum einen Tick zu spät (68.).

Nach einer Gelb-Roten Karte für Alexander Kreyssig wegen wiederholten Foulspiels fiel das 1:1 durch Christian Lippert per Foulelfmeter (84.). Ein weiterer Platzverweis für Danilo Dittrich wegen Ballwegschlagens stellte den nächsten negativen Höhepunkt dar (87.). Zum K.o.- Schlag in Form des 2:1 holten die routinierten Dachauer in der Nachspielzeit aus (90.+2). „In puncto Cleverness haben wir heute eine Lehrstunde bekommen“, sagte Schlösser. Die nächsten Spiele werden wohl kaum einfacher. „Man muss vier bis fünf Spiele abwarten. Im Endeffekt stecken wir mitten in der Vorbereitung. Klar ist aber: Es wird ein schwieriges Jahr.“

Quelle: fussball-vorort.de

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