Gelingt Schromm die Wende?

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Am Sonntag gilt’s: Im Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück feiert Claus Schromm sein Comeback als Hachinger Chefcoach. Ein Sieg wäre im Abstiegskampf Gold wert.

Unterhaching - Schafft die SpVgg Unterhaching in Spiel eins nach Christian Ziege die Wende? In das Gastspiel am Ostersonntag (14 Uhr) beim VfL Osnabrück gehen die Hachinger als Außenseiter. Und doch scheint es ein Duell auf Augenhöhe: Zwischen den beiden schlechtesten Teams der Rückrunde.

Acht Punkte aus elf Partien sammelte der VfL, neun die SpVgg. Damit treffen sich die beiden Letzten der Rückrundentabelle der Dritten Liga. Die Hachinger sind wieder in akute Abstiegsgefahr geraten, haben nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den FSV Mainz 05 auf II Rang 18. Osnabrück stürzte von Platz sieben auf Platz zwölf ab. War der durchaus angepeilte Aufstieg nach der Hinrunde mit drei Punkten Rückstand auf den dritten Rang noch greifbar, ist er inzwischen mit 13 Zählern in unerreichbare Ferne gerückt. Statistische Daten, von denen man sich in Unterhaching nicht blenden lassen will.

„Osnabrück ist klarer Favorit“, umreißt Claus Schromm die Situation vor dem Spiel in Ostwestfalen. Der 45-Jährige übernahm vor einer Woche das Amt des Cheftrainers von Christian Ziege und weiß um die Schwere der Aufgabe: „Die spielen zu Hause und sind nach den schwachen Ergebnissen der letzten Wochen brutal grantig. Die gehen sicher sehr aggressiv drauf.“ Dennoch glaubt er an die Chance zu punkten: „Man sieht bei den Osnabrückern immer, dass sie einen klaren Plan haben. Man sieht aber auch, dass sie nicht alle Spiele gewinnen. Wir versuchen uns darauf einzustellen.“

Von Abstiegsangst ist im Hachinger Team nicht viel zu spüren, versichert Schromm derweil, während er immer noch von seiner „richtig geilen Truppe“ schwärmt: „Die Mannschaft sieht es eher so, dass sie noch acht Chancen hat, sehr gut zu punkten und das Ziel Klassenerhalt somit zu packen. Das ist kein Finale.“ Beim Personal gibt es zwei gute Nachrichten: Bei Fabian Götze hat sich der Verdacht auf Pfeiffer’sches Drüsenfieber nicht bestätigt.

„Seine Werte sind sehr schnell wieder sehr gut geworden, er kann am Mittwoch eventuell schon wieder mit der Mannschaft trainieren“, so Schromm. Am Sonntag ist der 24-Jährige aber noch nicht im Kader. Und Stefan Marinovic kehrte nicht nur pünktlich und gesund, sondern auch „hochmotiviert“ von der neuseeländischen Nationalmannschaft zurück. Schromm: „Für ihn war das ein wunderschönes Erlebnis, hoffen wir, dass er den Schwung mitnehmen kann.“ Am Donnerstag schaute übrigens Christian Ziege beim Training vorbei und gab seinem Ex-Team die besten Wünsche mit auf den Weg.

Quelle: fussball-vorort.de

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