Heimmannschaft kommt zwei Mal zurück

2:2 im Gemeindederby zwischen Fraunberg und Reichenkirchen

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Weg damit, so weit es geht! Reichenkirchens Torwart Manuel Schmidt (2. v. l.) bereinigt die Situation nach einem Fraunberger Eckstoß per Faustabwehr. Foto: Roland albrecht

Endstand beim Gemeindederby zwischen dem FC Fraunberg und der SG Reichenkirchen: 2:2. Die Gäste gingen zwei Mal in Führung, die Hausherren konnten jedoch immer ausgleichen - am Ende ein verdientes Remis

Mit einer gerechten Punkteteilung endete das Derby zwischen dem FC Fraunberg und der SG Reichenkirchen. Nach dem 2:2-Unentschieden zeigten sich beide Lager zufrieden, vor allem FC-Coach Rainer Schmidmüller war beeindruckt von der tollen Moral seiner Elf, die durch Verletzungen, Urlaub und Spielerabgänge ersatzgeschwächt angetreten war und zweimal einen Rückstand egalisierte.

Trotz der vielen Gelben und einer Roten Karte verlief die Partie insgesamt fair. Den Gästen gelang ein schneller Führungstreffer durch Lukas Peis (7.). Der Ausgleich war den holprigen Platzverhältnissen zuzuschreiben, denn SG-Keeper Manuel Schmidt wollte einen Rückpass aufnehmen, das Leder sprang aber über sein Schussbein. Simon Selmeier hatte keine Mühe, den Ball ins leere Tor zu schieben (36.). Maximilian Jäkel setzte für die Gäste einen Kopfball an die Latte. Die SG stand defensiv gut, dem FC fiel bis zur Pause nicht mehr viel ein.

Es blieb auch im zweiten Abschnitt lange ein Mittelfeldgeplänkel, beide Teams warteten auf gegnerische Fehler. So geschehen in der 66. Minute nach einem Ballverlust des FC, als die SG das Leder schnell nach vorne brachte, FC-Keeper Maximilian Baches aus dem Tor eilte und den ballführenden Spieler fällte. Die Folge war die Rote Karte. Der anschließende Freistoß führte zum Führungstreffer durch Michael Nett. Für Ersatzkeeper Christopf Neumeier war die erste Ballberührung, als er das Leder aus dem Netz holte.

In Unterzahl schafften die Gastgeber mit toller Moral noch den Ausgleichstreffer: Manuel Obermaier sprintete einem weiten Diagonalball hinterher, war früher am Leder als der SG-Keeper und lupfte die Kugel von der Strafraumkante zur Punkteteilung ins Tor. Schmidmüller war sichtlich erleichtert, dass sein Team aufgrund des Aderlasses im Derby gut mitgehalten hatte.

Quelle: Merkur.de

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