Bei Generalprobe präsentiert Augenthaler eine Überraschung

Im Angriff durfte Gardar Gunnlaugsson in Abwesenheit des bisherigen Sturmduos Mijo Tunjic/Marc Nygaard als einziger Feldspieler 90 Minuten durchspielen.

Unterhaching - Der erste und einzige Test der SpVgg Unterhaching vor dem Rückrundenstart in der Dritten Liga hat am Samstag einen Sieg und interessante Einblicke in Trainer Klaus Augenthalers Personalplanungen gebracht.

Beim österreichischen Zweitligisten SCR Altach gewannen die Hachinger nach einer engagierten Vorstellung mit 2:1 (1:0). Die Tore erzielten Robert Zillner schon in der 6. Minute und Yasin Yilmaz eine Minute vor dem Abpfiff. Dazwischen hatten die Gastgeber in der 50. Minute mit einem Weitschuss für den Ausgleich gesorgt.

70 Minuten lang ließ Augenthaler seine vermeintliche Anfangself für das Auftaktspiel gegen Jahn Regensburg am kommenden Samstag (14 Uhr) auflaufen. Lediglich Kapitän Torben Hoffmann, der wegen seiner Rotsperre zwei Partien aussetzen muss, fehlte neben den angeschlagenen Nygaard, Tunjic, Mitterhuber, Balkan, Minorelli und Birner, die geschont wurden.

In der Abwehr kündigt sich dabei eine Überraschung an. Michael Vitzthum scheint in der zweiten Saisonhälfte den bislang gesetzten Michael Stegmayer auf der linken Abwehrseite abzulösen. Im Angriff durfte Gardar Gunnlaugsson in Abwesenheit des bisherigen Sturmduos Mijo Tunjic/Marc Nygaard als einziger Feldspieler 90 Minuten durchspielen. Auch ein Hinweise darauf, dass der bisher so vom Verletzungspech verfolgte Isländer wohl am Samstag zur Startelf gehören wird. Er bereitete mit seinem Zuspiel den Führungstreffer von Robert Zillner vor. Im Mittelfeld hat Tim Jerat nach aktuellem Stand Routinier Roman Tyce als Nummer eins auf der Sechser-Position abgelöst.

Mit dem Auftreten in Altach konnte das Unterhachinger Trainerteam zufrieden sein, nicht aber mit der Chancenverwertung. Die blieb bei einer couragierten Leistung das einzige große Manko. „Es war ein guter Test und eine gute Leistung der Mannschaft“, sagte Co-Trainer Matthias Lust im Anschluss. „Das Ergebnis hätte aber höher ausfallen können. Wir haben aus unseren vielen Chancen zu wenige Tore gemacht.“ Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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