TuS hofft gegen Olching auf Schrills und Woudstra

Geretsried ohne Ivkovic - Grelics: „Wir haben ein Abschlussproblem“

Wann platzt der Knoten? TuS-Neuzugang Vitaij Lux (re.) agiert bislang noch ein wenig glücklos. Trainer Martin Grelics hofft, dass seine Elf nach zuletzt durchaus guten Auftritten endlich wieder einen Sieg landet. 
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Wann platzt der Knoten? TuS-Neuzugang Vitaij Lux (re.) agiert bislang noch ein wenig glücklos. Trainer Martin Grelics hofft, dass seine Elf nach zuletzt durchaus guten Auftritten endlich wieder einen Sieg landet. 

Die Zahlen sprechen klar für den TuS Geretsried. Trainer Martin Grelics bremst dennoch und warnt vor den Kellerkindern des SC Olching. 

Geretsried – 15 Punkte und elf Plätze trennen die Kontrahenten in der Tabelle. Dennoch gibt sich Martin Grelics vor dem Heimspiel des TuS Geretsried an diesem Samstag um 15 Uhr gegen den abstiegsbedrohten SC Olching mit einer Prognose zurückhaltend. „Ich sehe keinen Favoriten“, sagt der Coach des Tabellenfünften.

Selbstbewusst klingt anders. Klar, die Gäste haben den Hausherren eines voraus: Voriges Wochenende verbuchten die Amperstädter mit einem 1:0 im Abstiegsduell gegen Jetzendorf ihren ersten Sieg seit dem Re-Start und verließen die direkten Abstiegsplätze. „Ihr Punkteschnitt ist aktuell besser als unserer“, meint Grelics, dessen Team sich bisher mit einem Zähler zufriedengeben muss. Den erkämpfte sich der TuS zwar mit einer grandiosen Leistung nach 0:3-Rückstand bei Tabellenführer Gundelfingen. Doch auf den erhofften positiven Schub wartete man im Totopokal in Penzberg vergeblich.

TuS Geretsried: Torjäger Srdan Ivkovic wird schmerzlich vermisst

Für die dortige 1:3-Niederlage sieht Grelics „mehrere Gründe“. Zum einen mache seine Mannschaft dem Gegner das Torschießen durch individuelle Fehler zu einfach. Zum anderen machen sie sich selbst das Torschießen zu schwer. „Wir haben in drei Spielen sechs Tore geschossen, das ist ein Zweierschnitt und eigentlich okay. Aber wir haben auch zehn Tore kassiert“, so der TuS-Trainer. „Da stimmt das Verhältnis nicht.“ Fakt ist: Goalgetter Srdan Ivkovic wird derzeit schmerzlich vermisst. „Wir haben ein Abschlussproblem“, räumt Grelics ein. Er wolle aber die Offensiv-Misere „nicht auf einzelne Leute verteilen“. Zwar bleibt es nicht verborgen, dass Ex-Profi Vitalij Lux „noch nicht richtig Anschluss an die Mannschaft gefunden hat“ (Grelics) und im Abschluss zudem glücklos agiert. „Das ärgert ihn selbst am meisten“, ist der Coach bemüht, seinen Neuzugang aus der Schusslinie zu nehmen. „Aber es gibt einige andere, die auch nicht so treffen, wie man es erwarten dürfte.“ Besserung ist in Sicht: Sebastian Schrills hat wieder „voll trainiert“, ist wieder mit von der Partie, genauso wie Youngster Jordi Woudstra.

Das bietet Optionen für die Offensive und nährt die Hoffnung, auf drei Punkte, die wichtig wären – fürs Selbstbewusstsein ebenso wie fürs Tabellenbild, wo im dicht gedrängten Mittelfeld der Fahrstuhl rasch nach unten fahren könnte. „Die Einstellung ist da, das hat man auch in Penzberg gesehen“, betont Grelics, dass es in dieser Hinsicht nichts zu kritteln gibt. „Aber Selbstvertrauen wächst nur mit Siegen.“

TuS Geretsried

Fritz, Günaydin – Rosina, L. Kellner, Doqaj, Bahnmüller, Buchmair, Fister, Walker (?), Lux, Herberth, Schrills, Y. Woudstra, J. Woudstra, N. Karpouzidis, Ramaj, Lajqi, Renger, Topic, Reitel (?), Klein.

Quelle: Merkur.de

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