Als geschlossene Einheit in der Offensive treffsicher

- VON DIETER METZLER Emmering - Von dem am Rande der Jahreshauptversammlung beim FC Emmering aufgekommenen Hickhack über die endgültige Zusage von Trainer Wastl Hartl sowie die sportliche Zukunft einiger Spieler zeigte sich die Mannschaft beim Auswärtsspiel in Garmisch völlig unbeeindruckt. Zum vorletzten Mal in dieser Saison präsentierten sich die Akteure als geschlossene Einheit und fertigten einen stark ersatzgeschwächten FC Garmisch mit 5:0 (2:0) ab. Den größten Anteil am auch in dieser Höhe verdienten Erfolg des FCE hatten Christian Scherer mit drei und Martin Ufer mit zwei Treffern.<BR>

<P>In einer ausgeglichenen ersten halben Stunde erzielte Scherer - in der vergangenen Spielzeit Torschützenkönig der Liga - nach toller Vorarbeit von Alexander Boos seinen achten Saisontreffer. Mit einem überlegten Schuss aus zwölf Metern ließ Scherer dem Garmischer Schlussmann Fischer keine Chance. Dabei hätten die Platzherren bereits nach zwei Minuten in Führung liegen können, doch FCE-Keeper Florian Eckl lenkte das Leder über die Querlatte. Nachdem Eckl sein Team erneut vor dem sicheren Ausgleich bewahrt hatte, schlug Christian Scherer ein zweites Mal zu: Tobias Jakob, Kapitän Stephan Steinbeißer und Martin Lankes, dem Abwanderungsgedanken zum SCF nachgesagt werden, spielten mit der Garmischer Abwehr Katz und Maus. Die anschließende Flanke von Lankes auf den vor dem Garmischer Kasten lauernden Scherer versenkte die FCE-Sturmspitze mit einem Volleyschuss zum 2:0.<P>Kaum aus der Pause zurück auf dem Feld leitete der spielfreudige Steinbeißer die Vorentscheidung in dieser Begegnung ein. Bastian Hassloch verlängerte das Zuspiel des FCE-Kapitäns mit der Hacke auf Scherer, der mit einem Flachschuss zum dritten Mal erfolgreich war. Zuvor hatten einmal mehr die Gastgeber einen Treffer regelrecht verschenkt, als der auffälligste Garmischer, Christoph Saller, völlig freistehend das Leder direkt in Eckls Arme köpfte.<P>Gegen Ende der Begegnung kam der Auftritt von Emmerings Libero Martin Ufer. In den beiden vergangenen Partien bereits jeweils einmal als Torschütze gefeiert, war der Windacher diesmal gleich zweimal erfolgreich. Zunächst versenkte Ufer einen von Martin Lankes aufgelegten indirekten Freistoß aus 14 Metern, und fünf Minuten später spielte Lankes uneigennützig das Leder auf den heranstürmenden FCE-Libero zurück, der mit einem Volleyschuss den 5:0-Endstand markierte.<P>

Quelle: Merkur.de

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