Handball

Charaktertest für die Falken

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Eine Sprunggelenkverletzung zwingt Sebastian Mende zum Zuschauen. 

Die Handballer des TSV Gilching müssen am Samstag beim TuS Fürstenfeldbruck ran. Mit einem Sieg können sich die Falken im Meisterschaftsrennen zurückmelden.

GilchingNach dem Sieg über Tabellenführer Kempten-Kottern bleibt Klaus Schmid am Boden. „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.“ Der Gilchinger Trainer will sich nicht zu viel auf den Erfolg über die Allgäuer einbilden. Ob seine Mannschaft wirklich die Wende zum Besseren vollzogen hat, wird sich an den beiden kommenden Adventswochenenden herausstellen. Am Samstag (17 Uhr) schlagen die Falken bei der dritten Garnitur des TuS Fürstenfeldbruck auf, bevor sie in einer Woche das Jahr mit dem Heimspiel gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf abschließen.

„Die Frage ist, ob man die Konstanz hinkriegt und seine Leistung abruft“, sagt Schmid. Er ist gespannt, ob sein Team nach den Erfolgen über Herrsching und Kempten-Kottern den dritten Sieg in Serie landen kann. Mit zwei Punkten beim TuS würden die Gilchinger nicht nur zu den Bruckern aufschließen, sie wären auch wieder dick im Geschäft im Kampf um die Meisterschaft in der Bezirksoberliga. Dazu ist aber ein besonderer Charakter vonnöten, was dem Trainer durchaus bewusst ist: „Den Beweis, dass sie kapiert haben, was geht, müssen die Spieler noch erbringen.“

Bruck kann zur Nagelprobe für die Ambitionen des TSV werden. Denn mit Sebastian Mende (Verletzung am Sprunggelenk) und Philipp Laumer (Urlaub) fallen zwei Akteure aus. Die Verantwortung ruht deshalb noch ein wenig mehr auf den A-Jugendlichen, die mit zum Aufwärtstrend der vergangenen Wochen beitrugen. Zu den Junioren mit Doppelspielrecht beim TSV wird sich ab dem nächsten Wochenende auch der 17 Jahre alte Luca Wagner hinzugesellen, der eine wertvolle Alternative auf der Position des Kreisläufers werden soll. Schmid hält große Stücke auf den Teenager: „Er ist eine Kampfsau.“ Wagner kann mit seinen Altersgenossen dazu beitragen, dass die Falken endlich mit ihrem Trainer vom Boden abheben. 

Quelle: Merkur.de

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