SC Unterpfaffenhofen wartet

SC Oberweikertshofen: Gipfeltreffen erfordert Extra-Anstoßzeit 

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Turm in Schlacht: Weikertshofens Torwart-Riese Maximilian Knobling wird von seinem Verteidigerkollegen Nesta Kingi attackiert.

Für so ein richtungsweisendes Derby muss der Anstoßtermin schon außergewöhnlich sein

VON DIETER METZLER
UND ANDREAS DASCHNER

Germering/Oberweikertshofen Deshalb wird der Landkreis-Gipfel mit den beiden einzigen Bezirksligisten in der Region am Samstag erst um 17.30 Uhr im Germeringer Waldstadion angepfiffen. Sowohl der gastgebende SC Unterpfaffenhofen als auch der SC Oberweikertshofen laufen derzeit ihrer Form hinterher. Fest steht: Einen Favoriten gibt es nicht.

Die Mannschaft von SCU-Trainer Victor Medeleanu kam zuletzt in Penzberg beim 2:9 böse unter die Räder. Dazu gesellte sich noch die 1:3-Pleite gegen Kreisligist Maisach in der ersten Sparkassencup-Runde. Die beiden Nackenschläge gilt es erst einmal zu verdauen. Die Elf von SC-Trainer Günter Bayer verlor vor zwei Wochen ebenfalls in Penzberg – allerdings nur 2:3. Auch danach setzte es eine 1:4-Heimpleite gegen Neuried, dem Mitabsteiger aus der Landesliga. Während der Dorfverein kurz vor dem Abrutschen in die rote Zone des Tabellenkellers steht, rangiert die Elf aus der Großen Kreisstadt an der Grenze zu München noch mit Platz acht auf einer einstelligen Position. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften fand im Juli in Maisach statt, als Weikertshofen im Sparkassencup-Finale 2:0 gewann.

„Wir müssen lernen, auch mit der Situation umzugehen, wenn es mal nicht so läuft,“ sagt Unterpfaffenhofens Sportdirektor Jürgen Kapfer. Freilich seien die Spieler nach dem peinlichen Pokal-Aus enttäuscht gewesen. „Aber solche Enttäuschungen müssen wir im Kreuz haben. Die dürfen keine Spuren hinterlassen.“ Weshalb beim Abschlusstraining am Donnerstagabend die Spieler schon wieder vor Ehrgeiz brannten – das zumindest hat Kapfer beobachtet. „Die Spieler müssen wieder Selbstvertrauen haben. Wenn sie vorne einen Fehler machen und den Ball verlieren, rennen sie gleich wieder in den Tod hinein. Wir brauchen eine sichere Defensive und müssen mehr Stabilität in unser Spiel bringen.“

Quelle: Merkur.de

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