Glanzloser, aber ungefährdeter FCP-Sieg

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Als Vorbereiter betätigte sich gestern der Pipinsrieder Arthur Kubica (Mitte). Er bereitete das 1:0 durch Thomas Berger mustergültig vor, indem er einen Landshuter Verteidiger klassisch aussteigen ließ.

FC Pipinsried - Ein gutes Pferd springt halt nur so hoch wie es muss. So kam das Fußballteam des FC Pipinsried im Heimspiel gegen die SpVgg Landshut zu einem glanzlosen, aber völlig ungefährdeten 2:0-Sieg. Damit rangieren die Pipinsrieder weiter auf dem Spitzenplatz in der Bayernliga Süd

Die erste Torannäherung hatten die Gäste aus Niederbayern, doch der Schuss von Maximilian Loibl war für den Pipinsrieder Schlussmann Tobias Antoni kein Problem. Knapper wurde es dann auf der Gegenseite, als Serge Yohoua mit einem Kopfball aus acht Metern knapp am Tor vorbei zielte.

Doch nur vier Minuten später durften die Gelb-Blauen jubeln. Nach einer Flanke von Arthur Kubica hatte Thomas Berger die Zeit, den Ball im Strafraum noch einmal zu stoppen. Er ließ einen Landshuter Verteidiger aussteigen und traf zum 1:0. Berger stand eigentlich gar nicht in der Anfangself, doch nachdem sich Junis Ibrahim beim Warmmachen eine Zerrung zugezogen hatte, wurde der ehemalige Gerolfinger von FCP-Spielertrainer Tobias Strobl in die Startformation beordert.

Nach der Führung plätscherte das Spiel so vor sich hin. Pipinsried dominierte die Partie, Landshut hingegen machte das Spielfeld eng und ließ so nur wenige Chancen zu.

Die Gäste versuchten durch lange Bälle zum Erfolg zu kommen, doch fanden in einem gut mitspielenden Pipinsrieder Schlussmann Tobias Antoni in allen Situationen ihren Meister.

In der 31. Spielminute klingelte es dann zum zweiten Mal im Landshuter Gehäuse. Nach einer Flanke von Andreas Götz hatte Arthur Kubica genug Zeit, um aus 16 Metern frei abschließen zu können. Der Landshuter Schlussmann Michael Förster ließ den Ball nur abklatschen und so hatte Serge Yohoua wenig Mühe, aus kurzer Distanz seinen zwölften Saisontreffer zu markieren. Die Pipinsrieder hatten nur noch eine weitere Großchance, nach einem Zuspiel von Maximilian Zischler in der 45. Minute kam Serge Yohoua einen Schritt zu spät.

Nach dem Seitenwechsel verlegte sich Pipinsried auf das Verwalten des 2:0-Vorsprungs. „Wir haben in der zweiten Halbzeit den Fokus auf die Defensive gelegt“, resümierte FCP-Coach Tobias Strobl nach dem Schlusspfiff. Nur eine Großchance hatten die Pipinsrieder im zweiten Durchgang. Nach einem Freistoß von Tobias Strobl in der 70. Minute klatschte das Spielgerät an den Pfosten.

Zudem hätte der Schiedsrichter in der 68. Minute auch auf den Elfmeterpunkt zeigen können, doch FCP-Innenverteidiger Andreas Schuster ließ sich nach einem Zweikampf im Strafraum nicht fallen und so verweigerte der Unparteiische ihm den Pfiff.

Landshuts Coach Heiko Plischke zeigte sich nach dem Schlusspfiff trotz der Niederlage zufrieden: „Wir haben gewusst, was uns hier erwartet. In den einzelnen Situationen hat man dann einfach gesehen, warum Pipinsried ein Aufstiegsaspirant ist und wir in der Tabelle in der unteren Tabelle zu finden sind. Bei den beiden Gegentoren sind wir einfach nicht wach genug gewesen. Das waren zwei Geschenke von uns. Ganz bitter trifft uns die Verletzung von Benedikt Neumeier, den ich mit Verdacht auf Muskelfaserriss auswechseln musste. Und direkt in der Zeit der Umstellung fiel dann das 2:0. Dennoch können wir mit unserem Auftritt bei einem Spitzenteam zufrieden sein.“

FCP-Spielertrainer Tobias Strobl war mit dem Auftritt seiner Elf nur teilweise zufrieden: „Im ersten Durchgang haben wir etwas zu viele Chancen für die Landshuter zugelassen. Wenn unser Keeper Tobias Antoni da nicht so gut mitspielt kann es in der einen oder anderen Situation eng werden.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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