Auch zwei Klassen höher spielende Forstinninger konnten ihn nicht stoppen

Goalgetter Danny Hahne schießt ATSV Kirchseeon zu Sieg im Landkreispokal

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Die Freude der ATSV-Mitspieler bekam Torschütze Danny Hahne zu spüren.

Kreisklassist ATSV Kirchseeon ist neuer Landkreispokalsieger der Herren. Mit großem Kampf bezwangen sie am gestrigen Donnerstagabend den Bezirksligisten VfB Forstinning mit 2:1 (1:0) Toren.

Ein Mann machte bei bestem Wetter auf der Sportanlage in Oberpframmern den entscheidenden Unterschied im Endspiel des Landkreispokals. Auf Seiten des ATSV Kirchseeon zeigte Danny Hahne, dass sich auch eine zwei Klassen höher spielende Mannschaft schwer tut, den erfolgreichen Goalgetter (aktuell mit 22 Treffern erfolgreichster Torschütze der Kreisklasse 6) zu stoppen. Hellwach zeigte sich Hahne nach 25 Minuten. Er erkannte seine Chance bei einer Kopfball-Rückgabe von VfB-Verteidiger Nico Weismor zu Torwart Michael Hierl. Ein kurzer Sprint, eine feine Ballberührung, und der Ball flog über Hierl hinweg zum 1:0 in die Maschen.

„Er hat heute seinem Titel Torjäger alle Ehre gemacht“, lobte Trainer Christian Barth bei der Siegerehrung. Denn es sollte nicht der einzige Streich des ATSV-Angreifers bleiben. Eine einstudierte Freistoßvariante, bei der Maximilian Hotz den querlaufenden Hahne im Strafraum bediente, sorgte nach einer Stunde für die überraschende 2:0-Führung.

In der Folge feierten die in deutlicher Überzahl anwesenden ATSV-Fans lautstark jede Abwehraktion ihrer Mannschaft. Dass der schnelle Kilian Dirscherl einen Pass in die Tiefe zum Anschlusstreffer versenkte, konnten die Kirchseeoner Spieler aber trotz der Unterstützung ihrer Fans nicht verhindern (64.).

Dass das Schiedsrichtergespann in dieser Phase zwei erfolgsversprechende Angriffe des VfB Forstinning wegen einer Abseitsposition zurückpfiff, ärgerte VfB-Coach Ivica Coric maßlos: „Ich stand genau auf der Linie. Dass das bei unserem Tor Abseits gewesen sein soll, ist lächerlich.“ Denn nach einem Forstinninger Freistoß konnte ATSV-Schlussmann Matthias Gramüller nur prallen lassen, Florian Brummer köpfte den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Doch der Linienrichter erkannte eine Abseitsposition – was Coric auf die Palme brachte.

Er ließ sein Team in den Schlussminuten zwar nochmal alles nach vorne werfen, der ATSV stemmte sich aber erfolgreich dagegen – Endstand 2:1.

Nach dem Schlusspfiff war ATSV-Trainer Barth hellauf begeistert: „Ich bin sehr glücklich. Das war nämlich nicht unverdient. Es war eine brutale Teamleistung und ich bin brutal stolz nach dieser bockstarken Saison.“ Forstinnings Coach Coric hingegen hatte auf die Frage, was am heutigen Abend den Unterschied ausmachte, eine klare Antwort: „Fragen Sie den Schiedsrichter!“

ATSV Kirchseeon: Gramüller, L. + D. Alberter (72. Setzer), Huber, Bliemel, Schober (53. Koepp), Naumann, Hahne, Krauss (78. Roth), Hotz, Mayr.

VfB: Hierl, Hirt, Bohlig, Kirchev, Hollerieth, Dirscherl, Weismor, Zollner (32. Alassani), A. + E. Aynaci (73. Brummer - 86. Beck), Bacak.

Quelle: Merkur.de

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