Greuther Fürth kommt Weber gerade recht

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VfR Garching.

Garching – „Die entscheidende Phase hat schon begonnen und jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel.“ Daniel Weber, Trainer des Regionalligisten VfR Garching, gibt ab sofort allen Spielen seiner Schützlinge einen Sonderstatus.

In dem Fall des Gastspiels bei der SpVgg Greuther Fürth II kommt am Sonntag noch die Option dazu, den Kontrahenten tief mit den Abstiegsschlamassel zu ziehen. Derzeit trennen den Tabellenzwölften Fürth und den 15. Garching fünf Punkte. Die Franken leben derzeit von den beiden Siegen direkt nach der Winterpause. Zuletzt gab es in den Duellen gegen die beiden Schlusslichter Seligenporten und Bamberg auch nur einen Punkt. Deshalb sieht Weber den Kontrahenten auch angreifbar: „Sie sind auch nicht gerade megagut drauf.“

Deshalb fahre der VfR auch ins Frankenland mit dem Ziel, drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Die Fürther passen Daniel Weber auch ganz gut in den Kram, weil Zweite Mannschaften mehr mitspielen als die letzten Gegner. Seligenporten, Bamberg oder Memmingen wollten alle nur dreckig punkten. „Jetzt in den nächsten Wochen treffen wir Mannschaften, die alle selbst auch den Ball haben wollen“, sagt Garchings Trainer über den anstehende Duelle mit den Reserven aus Fürth, Nürnberg und vom FC Bayern. Möglicherweise tut sich der VfR leichter, wenn er selbst auf Konter spielt.

Für den Abstiegskampf ist Ballbesitz- Fan Weber auch bereit, ein Stück seiner Fußballphilosophie auf die Seite zu legen. Die schlechte Nachricht dieser Woche war der befürchtete Kreuzbandriss bei Michael Weicker. Der Mittelfeldkämpfer möchte so aber nicht abtreten und hofft auf ein Comeback im Januar 2016. Das Kreuzbandriss ist nicht an der gleichen Stelle gerissen, aber dafür wurde auch der Meniskus beschädigt. Der VfR setzt alle Hebel in Bewegung für eine gute Reha Weickers.

Dieser Hiobsbotschaft gegenüber steht die gute Nachricht, dass Wunschspieler Maximilian Knauer im Sommer vom Regionalligisten Buchbach nach Garching wechselt. Nach seinem Abschied beim FC Ismaning trainierte er schon einmal ein halbes Jahr beim VfR mit und gilt seither als Wunschspieler des Vereins. „Er mag unser Spielsystem und wollte einmal unter mir als Trainer spielen“, sagt Daniel Weber über seinen Wunschtransfer. Dem 26-jährigen Maximilian Knauer will er auch Tipps geben für dessen künftiges Ziel, selbst als Trainer zu arbeiten. Weber empfiehlt dem Defensivmann deshalb auch, beim VfR im Jugendbereich zu arbeiten: „Es ist wichtig, dass man dort ohne Druck etwas probieren und lernen kann.“

Quelle: fussball-vorort.de

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