In der größeren Ruhe liegt die Kraft

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Fraglich ist der Einsatz von Lech Kasperek (li.). Der BCF-Abwehrchef konnte nur eingeschränkt trainieren. Ob er gegen Eichstätt spielen kann, stellt sich wohl erst am Sonntag heraus.

Wolfratshausen - Nur unmerklich füllt sich der dezimierte Kader des BCF Wolfratshausen wieder. Vizemeister und Sonntags-Gegner VfB Eichstätt (14 Uhr, Isar-Loisach-Stadion) klagt allerdings über ähnliche Probleme.

BCF Wofratshausen: Demmel – S. Kluge, Jell, L. Kasperek, Rauch, Scheck, Miedl, T. Pföderl, Huber, Amanquah, Fischer; M. Kluge, Linder, J. Taffertshofer, Panholzer, Haschke.

Abzusehen war es nicht unbedingt, dass sich der VfB Eichstätt nach drei Spieltagen in der Tabelle hinter dem BCF Wolfratshausen aufhalten würde. Nur das Auftaktmatch gegen den TSV Landsberg hatten die Kicker aus dem Altmühltal für sich entschieden, die nachfolgenden Partien in Augsburg (2:3) und gegen Pullach (0:4) gingen verloren.
Schaut man auf die Verletztenliste des Vizemeisters der Vorsaison, findet man schnell Parallelen zum Farcheter Lazarett- Alltag. Schwer wiegen die Ausfälle von Abwehrchef Benjamin Schmidramsl (Wadenbeinbruch), seines Bruders und Kapitän Dominik (Bandscheibenprobleme), Sturmtank Jochen Regler und Abwehrmann Viktor Stoll (Urlaub). Zwei weitere Akteure nennt Sepp Schiebel und klagt entsprechend über die „langfristigen“ Absenzen. Insbesondere das Fehlen von Schmidramsl als Organisator der Viererkette schmerzt die Eichstätter. Der sportliche Leiter des VfB hofft, dass „wir keine Probleme bekommen“. Freilich verfügt der Kader von Neu-Trainer Ralf Andresen nach wie vor über ausreichende Qualität, doch die Erwartungen wurden Schiebel zufolge zurückgeschraubt.

So bietet sich dem BCF am Sonntag die Gelegenheit, nicht unbedingt eingeplante Punkte einzufahren. Aber Vorsicht: Lukas Wank erinnert an den letzten Spieltag der Vorsaison. „Da haben die Eichstätter auch über Ausfälle geklagt, sich dann aber stark präsentiert.“ Nichtsdestotrotz lebt Andreas Brunners Co-Trainer Zuversicht vor. Seine Mannschaft könne „auch mit kleinerem Kader gute Gegner schlagen“.

Inzwischen hat Brunner wieder zwei Optionen mehr im Aufgebot. Jakob Taffertshofer ist aus England zurückgekehrt, und Lech Kasperek hat zumindest eingeschränkt trainiert. Ob’s beim Abwehrchef für Sonntag reicht, wollte Wank nicht zusichern, er ist jedoch nicht ohne Hoffnung.

Ob eine dritte Alternative mit dabei ist oder beim Auftakt der U 23-Auswahl mithelfen soll, wird Coach Brunner kurzfristig entscheiden. In jedem Falle liegt die Spielberechtigung von Neuzugang Maximilian Haschke (siehe Interview unten) vor. Dass der Dreier der Vorwoche die Psyche der Farcheter stabilisiert hat, streitet Wank derweil nicht ab. Die Mannschaft wisse zwar, was sie kann. Durch den Sieg in Gundelfingen ist sie aber „etwas ruhiger“ geworden.

Von Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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