3600 Fans sehen eine spannende Partie

Große Kulisse beim Derby zwischen Haching und Sechzig-Reserve

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Große Kulisse im Unterhachinger Sportpark – auch dank der vielen Fans vom TSV 1860 München.

SpVgg Unterhaching - In der ersten Hälfte boten die Hachinger gegen die kleinen „Löwen“ eine gute Vorstellung. Aufgrund einer nicht ganz so starken Leistung in der zweiten Hälfte langte es vor der Derbykulisse von 3600 Zuschauern im Unterhachinger Sportpark allerdings nur zu einem Unentschieden.

SpVgg-Präsident Manfred Schwabl war nach der gehobenen Regionalliga-Partie nicht unglücklich mit dem Remis. „Mein Kompliment geht an 1860, wie abgeklärt sie gespielt haben. Mit dem Punkt können wir zufrieden sein. Man muss auch mal anerkennen, dass der Gegner sehr stark war.“

In der ersten Hälfte erwiesen sich zunächst die Hachinger als das bessere Team. Die erste Chance spielten sich allerdings die Gäste heraus. Andreas Scheidl fand bei seinem Fernschuss in Haching-Keeper Stefan Marinovic seinen Meister (3.). Fortan waren die Hausherren etwas agiler und spielten sich mehr Möglichkeiten heraus. Ein Freistoß von Maximilian Bauer segelte allerdings noch weit über das Tor der Münchner (7.). Eine Hereingabe von Thomas Steinherr klärten die „Löwen“ im letzten Moment (12.), ehe 1860 Torwart Michael Netolitzky einen Schuss von Dominic Reisner im Nachfassen festhielt (14.).

Aber dann: Nach einer Hereingabe vom rechten Flügel scheiterte Reisner zunächst am parierenden Netolitzky, drückte im zweiten Versuch den zurückprallenden Ball aber mit dem Kopf zum 1:0 über die Linie (30.).

Luca Marseiler hatte kurz darauf die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Doch der 18-jährige Youngster zielte alleine vor Netolitzky am rechten Pfosten vorbei (32.). Die beste Chance der Gäste hatte Fabian Hürzeler kurz vor der Pause. Den Schuss des Münchner Stürmers hielt SpVgg-Schlussmann Marinovic jedoch fest (45.).

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste druckvoller, die Hachinger konnten sich fortan kaum befreien. Zunächst hatte die Heimelf noch Glück, als die Münchner aus dem Gewühl heraus mehrfach hintereinander keinen vernünftigen Torschuss zustande brachten (56.). Kurz darauf war es dann aber um die Rot-Blauen geschehen: Nach einer Flanke vom linken Hachinger Flügel zog Niko Karger volley aus 18 Metern ab und traf per Traumtor ins linke obere Eck zum verdienten 1:1 (58.).

Nach etwas Leerlauf vor den Toren und vielen Foulspielen auf beiden Seiten, wurde die zuvor hochklassige Liga-Partie vor leichtem Nieselregen erst in der Schlussphase wieder etwas interessanter. Bei Haching drosch zunächst der eingewechselte Alexander Piller den Ball am rechten Pfosten vorbei (83.), ehe Andermatt auf der Gegenseite die letzte Chance der Partie vergab (88.).

SpVgg-Trainer Claus Schromm wirkte nach dem Unentschieden ebenfalls nicht unglücklich. Eine nicht ganz so gute Leistung im zweiten Durchgang konnte der Fußballlehrer angesichts dem hohen Kraftaufwand im guten ersten Spielabschnitt verkraften: „Unsere Außenbahnen mussten in der ersten Hälfte viel nach hinten arbeiten.“

Quelle: fussball-vorort.de

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