Grüne Heide feiert 2:2 gegen SVH-Reserve wie einen Sieg

Wen der Punktgewinn so richtig gefreut hat, ließ sich unschwer nach dem Schlusspfiff erkennen.

SV Heimstetten II – SC Grüne Heide 2:2 (2:1) – „Die haben das wie einen Sieg gefeiert“, beobachtete Heimstettens Spielertrainer Sebastian Kneißl. „Bei uns ging’s stimmungsmäßig genau in die andere Richtung. Das war viel zu wenig.“ Verschenkte Punkte also in der Kreisliga-Begegnung mit dem SC Grüne Heide (Gruppe 3).

Thomas Bachinger wird diese Einschätzung unterschreiben. Der Spielertrainer des SC Grüne Heide verweist zufrieden auf die vier Punkte aus den jüngsten zwei Spielen: „So kann’s weitergehen.“ Bereits am Donnerstag hatten die Heidler das Nachholspiel gegen den ATSV Kirchseeon 3:1 gewonnen; die Tore erzielten Michael Niggl (2) und Markus Schneider. Heimstetten habe zweimal nicht aufgepasst, sagt Kneißl, obwohl jeder wisse, wie schnell Robert Hardalau sei. Dem Heide-Angreifer war das einerlei, zweimal verwandelte er lange Bälle zur 2:0-Führung (10., 35.). Drei Minuten später erzielte Kneißl das 1:2. Der Spielertrainer hatte sich nach 24 Minuten für David Männicke eingewechselt, der über Übelkeit klagte.

„Ärgerlich, dass wir da noch den Gegentreffer kassieren“, sagt Bachinger, der mit dem Auftritt seiner Elf vor der Pause hochzufrieden war. „Da waren wir klar besser“. Das bestätigt Kneißl, der grundsätzlich mit der Leistung der Heimstettner zufrieden war („Klar besser als zuletzt“), was vor allem an den zweiten 45 Minuten lag, wo die Heimstettner den Ton angaben. Auch da waren sich beide Trainer einig.

Einziges, aber eben auch spielentscheidendes Manko nach Kneißls Ausgleich (56.): „Wir hatten, inklusive mir, zahlreiche Chancen und haben sie nicht genutzt.“ Nicht einverstanden war er auch mit dem Unparteiischen, der laut Kneißl ein klares Handspiel eines Heide-Akteurs nicht pfiff, „sonst wäre ich allein vor dem Torwart gewesen“.

Quelle: Merkur.de

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