Kreuzbandriss-Schock: Niklas Süle meldet sich zu Wort - OP beim Sané-Doc

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Gunnlaugsson vom Pech verfolgt

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Eine Rückenverletzung setzt Gardar Gunnlaugsson (rotes Trikot) außer Gefecht.

Unterhaching - Gardar Gunnlaugsson bleibt vom Pech verfolgt. Sein Comeback in der Startelf muss der Stürmer der SpVgg Unterhaching erneut verschieben. Der Isländer meldete sich gestern mit Rückenproblemen ab.

Das alles wäre zum Haareraufen, hätte Trainer Klaus Augenthaler seit dem vergangenen Wochenende nicht Grund zur Freude über seine anderen beiden Angreifer. Das Duo Marc Nygaard und Mijo Tunjic explodierte beim 3:1 gegen Rot-Weiß Erfurt und erzielte alle drei Treffer. Gerade, als Tunjic eigentlich seinen Stammplatz zu verlieren schien und dem neuen Traumsturm Nygaard/Gunnlaugsson hätte Platz machen müssen.

Zum Ärgern ist die Situation nun vor allem für den Isländer. Seit er im Laufe der Vorbereitung zur SpVgg kam und seinen Status als Angreifer Nummer eins von Woche zu Woche im Training untermauert hatte, bleibt ihm das Pech treu. Im ersten Spiel war der 27-Jährige gesetzt, die Partie endete mit einer Adduktorenverletzung aber vorzeitig. Als er die endlich auskuriert hatte, war bereits Nygaard verpflichtet – und die beiden kristallisierten sich auf dem Platz zu einem passenden Duett in der Offensive heraus. Wieder schlug aber das Schicksal zu, wegen einer bakteriellen Infektion musste Gunnlaugsson pausieren und saß am Samstag gegen Erfurt nur als Joker auf der Bank. Statt sich nun wieder an die erste Elf heranzuarbeiten, folgte gestern der nächste Rückschlag.

Am Dienstag im Training hatte sich der Stürmer den Rücken verrissen, gestern waren die Schmerzen so groß, dass er zum Arzt ging statt auf denTrainingsplatz. „Er hat wirklich Pech“, kommentierte Augenthaler das, „er muss immer wieder aussetzen, das bringt ihn natürlich nicht weiter. Jetzt müssen wir mal abwarten, was für eine Verletzung das ist.“

Gunnlaugsson nicht in der Startelf dabei

Dass Gunnlaugsson sich wieder näher an die Startformation heranarbeiten könnte, hat der Trainer aber schon abgehakt. Die erste Elf am Wochenende werde „kaum anders“ sein als zuletzt beim Sieg gegen Erfurt. Der Isländer ist nicht hundertprozentig fit, auch wenn die Verletzung sich als harmlos herausstellen sollte.

Zudem traf Tunjic und blüht derzeit an der Seite von Nygaard regelrecht auf. „Er hat nicht nur mit seinen zwei Toren ein Ausrufezeichen gesetzt“, unterstrich Augenthaler gestern, „auch im Training legt er zu, seit er einen erfahrenen Mann neben sich hat.“ Im Klartext: Nygaards Verpflichtung und Gunnlaugssons Pech hat die Frage der Sturmbesetzung vorübergehend zu Gunsten von Tunjic entschieden.

Keine guten Nachrichten gibt es derweil von den anderen Verletzten. Sowohl Ricardo Villar als auch Nahuel Fioretto und Neuzugang Tim Jerat fallen weiterhin aus, fehlen auch am Samstag beim schweren Auswärtsspiel bei Hansa Rostock.

von Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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