Gute Aussichten auf schönes Spiel

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Gesprächsstoff hatten BCF-Coach Andi Brunner (li.) und sein Co Lukas Wank nach der 0:5-Niederlage beim TSV Kottern. Im Heimspiel gegen Rosenheim wollen die Farcheter die Fehler minimieren.

Wolfratshausen - Was die Meisterschaft betrifft, hat BCF-Trainer Andreas Brunner den Sportbund Rosenheim ganz oben auf der Rechnung.

Statistik:

BCF Wolfratshausen:

 Demmel – S. Kluge, L.Kasperek, Jell, Rauch, Scheck, Miedl, T. Pföderl, Huber, Amanquah, Fischer; M. Kluge, J.Taffertshofer, Panholzer, Pratz, Schuhmann.

Eine Partie auf „hohem Niveau“ erwartet Brunner. Anders als in den vergangenen beiden Begegnungen, als einmal die Wolfratshauser über Eichstätt dominierten, um drei Tage später in Kottern baden zu gehen, könnten beide Teams ihr Scherflein zu einem überdurchschnittlichen Fußballspiel beitragen.

Bei den Gästen kann man davon ausgehen, weil sie „die gleiche Mannschaft wie im letzten Jahr“ haben und eingespielt sind. Brunner streicht die gute Mischung aus Talenten wie Stürmer Onur Kaya und erfahrenen Recken à la Matthias Poschauko und Werner Wirkner heraus. Dazu arbeitet Trainer Walter Werner bereits im sechsten Jahr beim Sportbund. „Die Abläufe dort sind klar“, weiß der BCF-Chefcoach.

Inwieweit die Hausherren zum Gelingen des Fußballnachmittags beitragen können, wird sich erst auf dem Platz zeigen. Zu unterschiedlich waren Leistung und Ergebnis an den beiden jüngsten Spieltagen. Gleichwohl ist Brunner überzeugt, sein Ballclub habe „eine gute Möglichkeit, mindestens einen Punkt zu holen“. Die Fehleranalyse vom Mittwoch ist bereits abgeschlossen und ausgewertet. „Wir haben besprochen, an was es lag. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, für die wir bestraft worden sind“, sagt Brunner. Missgeschicke in punkto Ordnung und Spielaufbau sind gegen ein funktionierendes Kollektiv, das die Rosenheimer nun einmal sind, zu vermeiden. Brunner geht gar soweit, den Sportbund zum Top-Favoriten hinter dem FC Augsburg II zu stempeln. „Die Rosenheimer haben eine erstklassige Chance, heuer das Rennen zu machen.“

Brunner: „Sportbund in der Defensive verwundbar“

Ob das auch im Isar-Loisach- Stadion der Fall sein wird? Farchets Übungsleiter blieb nicht verborgen, dass die Innstädter bereits zehn Tore kassiert haben. „In der Defensive sind sie verwundbar. Aber man muss sie schon im Spiel nach vorne hindern.“ Das wird unter anderem die Aufgabe von Thaddäus Jell sein, der erstmals seit seinem Wechsel auf die alten Mannschaftkameraden trifft und in der Innenverteidigung wieder den Vorzug vor Jakob Taffertshofer erhält. Dem hatte er in Kottern zur Pause Platz machen müssen. Der Bernauer Jell sieht seine bisherigen Leistungen als Spiegelbild zu den Ergebnissen. „Es war ein Auf und Ab“, räumt er ein. Taffertshofer bekommt derweil auf der Bank Gesellschaft von Manuel Pratz, dessen Rekonvaleszenz abgeschlossen ist. Pratz hat damit eine Woche Vorsprung vor seinem Kapitän: Karl Murböck wird erst zur Partie gegen Affing im Kader zurück erwartet.

von Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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