VfR-Coach Weber macht den Indianerhäuptling

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Alejandro Palacios konnte sich gegen den FC Eitting ebenfalls in die Torschützenliste eintragen.

VfR Garching – Daniel Weber, Oberindianer des Bezirksoberligisten VfR Garching, ist zufrieden dieser Tage.

Sein Team, der aktuelle Tabellenzweite, machte in den ersten beiden Partien der Vorbereitung auf das Restprogramm einen sehr guten Eindruck. Das erste Spiel beim Landesligisten BCF Wolfratshausen ging zwar mit 1:3 verloren, allerdings habe sich sein VfR dabei sehr gut verkauft, so Weber. „Wir waren auf schwer bespielbarem Boden das bessere Team.“ Den Treffer für Garching markierte Georg Ball mit einem wunderschönen Heber.

Die zweite Partie überzeugte den Stammesführer nicht weniger. Bezirksligist FC Eitting konnte nur eine Halbzeit lang mithalten, danach fielen die Treffer für den VfR wie reife Früchte. Zweimal traf Alexander Beer ins Schwarze, die weiteren Tore zum 5:0-Sieg erzielten Patrick Würll, Christoph Ball und Alejandro Palacios. Wichtiger als die Ergebnisse sind Weber freilich Dinge wie das Spielpraxis- und das Konditionsammeln. In der kommenden Woche übt sein Team noch zu Hause, am darauf folgenden Wochenende stehen dann die Testspiele am Samstag gegen Fürstenfeldbruck und am Sonntag gegen Neuried auf dem Programm. Anschließend reitet der Stamm dann ins Trainingslager.

Weber sieht sich auf einem guten Weg, den Aufstieg in die Landesliga in der Rückrunde perfekt machen zu können. Zum Teil sind dafür auch die beiden Neuzugänge verantwortlich. Tobias Hummel ist zwar – wie vereinbart – nur als Standby-Keeper aktiv, das allein hat aber auch schon beruhigende Wirkung auf den Oberindianer. Wenn sich Stammtorhüter Stephan Wachenheim verletzt, muss er nämlich nicht mehr selber als zweiter Torwächter auf die Bank. Hoch zufrieden ist Weber mit Oliver Hauck, der von der Profi-Reserve des SV Wacker Burghausen zum VfR stieß. „Er macht einen tollen Eindruck, ist unheimlich engagiert und passt als Typ zu hundert Prozent in unser Team“, lobt der Coach. Der 20-Jährige hat im Offensivbereich seine Qualitäten, kommt am liebsten über die Flügel.

Nach der vergangenen, sehr intensiven Trainingswoche hat Weber seinen Jungs am vergangenen Wochenende frei gegeben. Zum einen ist bis zur Wiederaufnahme des Ligabetriebs noch genügend Zeit – der VfR gastiert am 24. März beim ASV Dachau, zum anderen musste Weber als echter Kölner einer Verpflichtung nachgehen: dem Karneval. Seine Verkleidung kommt nicht überraschend: Er geht als Indianerhäuptling.  maz

Quelle: fussball-vorort.de

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