Fernduell um Platz zwei

Habach und Lenggries Kopf-an-Kopf im Rennen um den Aufstieg

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Im direkten Duell musste sich Lenggries gegen Habach geschlagen geben.

Der Titel in der Kreisliga 1 ist bereits seit Wochen an den TSV Brunnthal vergeben. Dahinter tobt allerdings ein heißer Kampf um den zweiten Platz. Der ASV Habach und der Lenggrieser SC liefern sich ein Kopf-an-Kopf Rennen, das erst am letzten Spieltag im Fernduell entschieden wird.

ASV Habach

Auf beide Mannschaften warten dabei auf eigenem Platz lösbare Aufgaben gegen Teams, die im gesicherten Mittelfeld rangieren und für die es letztlich um nichts mehr geht. Die Habacher empfangen an diesem Samstag (15 Uhr) den Tabellensechsten, den FC Deisenhofen II. Die Lenggrieser bekommen es mit dem Vierten, der DJK Waldram, zu tun. „Nach unserer hervorragenden Saison haben wir uns dieses Endspiel verdient, weil wir immer hart gearbeitet haben“, fiebert ASV-Coach Martin Wagner der Partie entgegen. Die Ausgangslage ist klar: Bei einem Sieg, mit dem sein Team die 1:4-Pleite im Hinspiel wettmachen würde, wären die Habacher selbst bei einem gleichzeitigen Heimerfolg der dann immer noch punktgleichen Lengrieser Zweiter, da sie gegen die Isarwinkler den besseren direkten Vergleich (2:2, 3:0) aufweisen.

Wie sehr die ganze ASV-Mannschaft diesen zweiten Platz und damit die Aufstiegsrelegation will, zeigt die Tatsache, dass sich Philipp Puchner nur wenige Wochen nach seinem Bänderriss wieder auf die Bank setzt, um als Joker zur Verfügung zu stehen. Gleiches gilt für den von Oberschenkelproblemen geplagten Felix Habersetzer. Benedikt Heckmeier und Matthias Adelwart sind ebenfalls angeschlagen. „Sie werden aber die Zähne zusammenbeißen und auflaufen“, lobt Wagner einmal mehr den Charakter der Mannschaft. „Jeder will mithelfen, das Ziel zu erreichen,“ sagt Wagner. Der Habacher Coach warnt gleichzeitig aber davor, die technisch versierten Deisenhofener, die zudem befreit aufspielen können, zu unterschätzen. „Ich bin mir aber sicher, dass wir den Showdown gewinnen und die Relegation klarmachen“, ist Wagner überzeugt.

ASV Antdorf

Ganz ohne Druck kann der ASV Antdorf sein letztes Kreisliga-Spiel gegen die SG Hausham angehen. Während es für die bereits abgestiegenen Gastgeber um nichts mehr geht, steht für die Haushamer noch Einiges auf dem Spiel. Als Vorletzter muss die SG unbedingt gewinnen, will sie im Kampf um den Klassenerhalt noch eine Chance haben. Gleichzeitig brauchen die Gäste aber auch Schützenhilfe: Nur wenn die vor ihnen liegenden Teams verlieren, können sie sich noch retten. Die Antdorfer wollen sich nach 25 Jahren aber nicht kampflos aus der Kreisliga verabschieden. „Wir wollen wenigstens mit einem zweistelligen Punktekonto abschließen“, sagt ASV-Kapitän Markus Winkler. Dazu bräuchten die Antdorfer, die aktuell neun Zähler aufweisen, mindestens ein Unentschieden.

SV Polling

Abschied nehmen heißt es auch beim SV Polling in der Kreisliga 2. Der betrifft aber nicht die aktuelle Spielklasse: Durch die Niederlage in der vergangenen Woche in Pöcking wurde es nichts mit dem Aufstieg in die Bezirksliga. Den Klassenerhalt hatten die Pollinger in dieser ungemein engen Liga bereits eine Woche zuvor geschafft.

Beim Aufsteiger, der nach wie vor zahlreiche Ausfälle zu beklagen hat, ist die Heimpartie an diesem Samstag gegen den 1. SC Gröbenzell, die bereits um 13.15 Uhr angepfiffen wird, der letzte Einsatz von Richard Hartmann an der Seitenlinie. „Er hat ganze Arbeit geleistet“, zollt SVP-Fußballerchef Helmut Karg dem scheidenden Interimscoach, der nach seiner Amtsübernahme nach Ostern eine imponierende Siegesserie hinlegte, den höchsten Respekt. „Die Stimmung bei uns ist sehr gut, jetzt wollen wir uns auch bei den Fans mit Freibier und einem Sieg bedanken“, ergänzt Karg.

Weitaus weniger gut dürfte die Laune bei den Gästen aus Gröbenzell sein, die in der Rückrunde nur zwei Siege holten. Das war schlussendlich zu wenig, um die Klasse zu halten. „Dabei waren die im Hinspiel gegen uns richtig stark, auch wenn wir 2:0 gewonnen haben“, wundert sich Karg. Letztlich ist der Pollinger Fußballerchef aber zufrieden mit dieser Saison. „Wir schielen jetzt noch ein bisschen auf den dritten Platz, aber auch der sechste wäre in Ordnung“, sagt Karg.

Im Anschluss an diese Partie trägt anschließend die A-Jugend der Pollinger ihre entscheidenden Partie um den Klassenerhalt in der Kreisklasse gegen Tabellenführer TSV Peiting aus (15 Uhr).

Quelle: Merkur.de

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