Deshalb kehrt Kostorz zum VfB zurück

"Habe jede Minute genossen" Kostorz über Regionalligazeit

Sportlich tat sich der FC Unterföhring schwer. Trotzdem möchte Fabian Kostorz (l.) seine Erfahrungen aus der Regionalliga nicht missen. FOTO:

Andreas Kostorz hielt es nicht lange ohne den VfB Hallbergmoos aus. Eine Halbserie verbrachte er beim FC Unterföhring in der Regionalliga, bevor es ihn wieder nach Hause verschlug. Der 26-Jährige schwärmt von den Erfahrungen und kehrt nicht aufgrund der sportlichen Talfahrt des Aufsteigers zurück zum VfB.

Wie kommt es, dass du Unterföhring bereits nach einem halben Jahr verlässt? Warst du ob der negativen Ergebnisse etwas enttäuscht von deiner Regionalliga-Erfahrung?

Nein, auf keinen Fall. Enttäuscht war und bin ich aktuell auch nicht. Uns war vor der Saison klar, dass wir als krasser Außenseiter in die Regionalliga-Saison starten werden. Ich habe daher jede Trainings- und Spielminute genossen und versucht immer Vollgas zu geben. Dass wir nach der Hinrunde mit neun Punkten dastehen, ist natürlich nicht so ideal. Wobei allerdings einige unglückliche Niederlagen mit dabei waren. Ein paar Punkte mehr wären auf jeden Fall drin und auch verdient gewesen. 

Wie war es, gegen deinen Jugendklub, den TSV 1860 München, zu spielen?

Es war auf jeden Fall ein einmaliges Gefühl gegen meinen Jugendverein gespielt zu haben! Im Pokalspiel vor knapp 7.000 Zuschauern durfte ich leider nicht ran. Dafür dann eine gute halbe Stunde im ausverkauften Liga-Heimspiel. Hier haben wir uns aus meiner Sicht super geschlagen. Für mich auf jeden Fall eine Geschichte die ich nie vergessen werde! Die Atmosphäre war hier natürlich das Highlight! 

Bedauerst du das Spiel gegen die Löwen im Grünwalder nicht mitnehmen zu können?

Klar hätte ich gerne gegen die Sechzger im Grünwalder vor ausverkauftem Haus gespielt. Welcher Fußballer würde sich nicht auf so ein Spiel freuen. Allerdings konnte ich, wie bereits erwähnt, im Pokal auch schon die Grünwalder Luft schnuppern, wenn auch nicht aktiv auf dem Platz.

Peter Faber hat oft auf dich gebaut. Wie kommt es, dass dich Unterföhring gehen lässt?

Das ist richtig. Peter Faber, aber auch Thomas Seethaler haben mir regelmäßig meine Spielminuten gegeben. Hierfür bin ich Ihnen sehr dankbar. Ich habe in Summe 14 Spiele mit immerhin 1 000 Minuten bestritten. Mir war vor der Saison natürlich klar dass die Spielklasse deutlich mehr Kraft kostet als zum Beispiel die Landesliga, ist ja auch die 4. Liga. (Lacht) Meinen Wunsch zu gehen, habe ich den Verantwortlichen frühzeitig mitgeteilt. Es lag nicht am Team, nicht am Trainer oder sonst was. Mir hat eine Kleinigkeit für meine eigene Zufriedenheit gefehlt, die ich mir in meinen sechs Jahren in Hallbergmoos aufgebaut habe. Ich wohne hier, kenne den Verein etc.. Da staut sich schon etwas zusammen! Daher bin ich dem FCU auch sehr dankbar dafür, dass sie mir den Rückwechsel ermöglicht haben.

Angenommen Freising und Türkgücü-Ataspor steigen auf, geht euer Blick in der nächsten Saison dann offensiv in Richtung Aufstieg?

Ich habe die Landesliga Südost natürlich verfolgt. Freising ist für mich dieses Jahr unglaublich stabil. Ich kenne den Verein und viele Spieler. Sie wirken heuer sehr eingespielt und gewinnen die wichtigen Spiele eben. Ataspor hat natürlich individuelle Klasse in ihren Reihen. Für mich persönlich sind sie, vom Kader her, neben Freising Aufstiegskanditat Nummer zwei. Wir werden sehen was passiert. Welche Ziele wir in Hallbergmoos ab dem Sommer aussprechen, ist mir noch nicht bekannt. Dafür sorgt dann der Verein inklusive Trainerteam. Zuerst gilt: Die Rückrunde ordentlich zu Ende zu spielen und frühzeitig die nötigen Punkte zu sammeln. Wenn das erledigt, ist können wir uns voll und ganz auf die neue Spielzeit konzentrieren.

Quelle: fussball-vorort.de

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