Für Haching ein Aufbruch ins Ungewisse

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Für Wirbel in der Offensive soll Neuzugang Alexander Piller sorgen. F

SpVgg Unterhaching – Drittliga-Absteiger SpVgg Unterhaching startet in den Saisonauftakt am morgigen Freitag (19 Uhr) gegen den FC Ingolstadt II mit vielen Fragezeichen. Vor dem He...

SpVgg Unterhaching – Drittliga-Absteiger SpVgg Unterhaching startet in den Saisonauftakt am morgigen Freitag (19 Uhr) gegen den FC Ingolstadt II mit vielen Fragezeichen. Vor dem Heimspiel mögen die Rot-Blauen noch nicht richtig einschätzen, wie man die neue Liga und das rundum erneuerte Team innerhalb den neuen Rahmenbedingungen einordnen soll.

Auf ein konkretes Saisonziel will sich Trainer Claus Schromm deshalb auch nicht festlegen. „Wir müssen erst in der Regionalliga ankommen und schauen, wo wir stehen“, sagt der Fußballlehrer, der Ende Juli ein erstes Zwischenfazit ziehen will.

Zu den offenen sportlichen Aspekten kommen die finanziellen Rahmenbedingungen hinzu. Mit einem gegenüber dem Vorjahr halbierten Saisonetat von knapp 500?000 Euro gehört das Team eher zum Mittelfeld der Regionalliga Bayern. Mit den Top-Mannschaften wie dem Titelfavoriten Jahn Regensburg, die über eine Million Euro für ihre Mannschaft veranschlagen, dürfte nur schwer mitzuhalten sein.

SpVgg-Präsident Schwabl bleibt zurückhaltend, was einen etwaigen Wiederaufstieg betrifft: „Die Regionalliga ist für uns erstmal Neuland. Aber ich bin Realist genug, um zu sagen, dass wir jetzt in der Liga sind, in die wir finanziell hineingehören.“

Durch die finanziellen Einschnitte hat sich das Gesicht der Mannschaft nach dem Absturz in den Amateurfußball nach zuvor 34 Jahren Profifußball stark verändert. Mit Kapitän Jonas Hummels, Josef Welzmüller und Torwart Stefan Marinovic konnte die SpVgg nur drei Stammkräfte aus der Drittliga-Saison halten. Elf externe Neuzugänge sowie sechs Nachwuchskräfte, die der eigenen U?19 entwachsen sind, sollen die zahlreichen Abgänge kompensieren. Den 24 Mann starken Kader füllen neben den Neuzugängen fünf aktuelle A-Junioren auf.

Die Mitte Juni gestartete Vorbereitungsphase inklusive eines Trainingslagers in Tirol sowie sieben Testspielen soll die nötige Basis für die Saison gelegt haben. In den Tests trat die SpVgg bis auf die Partie gegen den Zweitligisten SV Sandhausen (0:2) gegen sechs unterklassige Gegner an. Die Erfolge gegen drei Bayernligisten sowie drei Kreisligisten sind daher kaum aussagekräftig. Auffallend war nur, dass Haching sich in den Partien gegen die drei Bayernligisten mit dem Toreschießen schwer tat – vier Tore in diesen drei Spielen sind eher mager.

Vor dem Ligastart hat sich bei Schromm eine Startelf herauskristallisiert, auch wenn diese wegen dem Entwicklungspotenzial der vielen jungen Spieler eher als vorläufig anzusehen ist. Gute Eindrücke hinterließ – neben den drei Routiniers Welzmüller, Hummels und Marinovic – vor allem Alexander Piller. Der von der SpVgg Greuther Fürth II gekommene Offensivmann dürfte für Wirbel im gegnerischen Strafraum sorgen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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