Haching: Entscheidung am letzten Spieltag

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Abstiegskampf pur: Benni Schwarz setzt sich im Kopfballduell durch.

SpVgg Unterhaching - Es herrscht weiter Hochspannung im Abstiegskampf der Dritten Liga. Die Entscheidung über den Klassenerhalt der SpVgg Unterhaching ist auf den letzten Spieltag ve...

SpVgg Unterhaching - Es herrscht weiter Hochspannung im Abstiegskampf der Dritten Liga. Die Entscheidung über den Klassenerhalt der SpVgg Unterhaching ist auf den letzten Spieltag vertagt. Mit einem 1:0-Sieg gegen Münster hielten die Hachinger die Hoffnung am Leben.

Dabei ist die Konstellation vor dem Saisonfinale am Pfingstsamstag aber nun doch überraschend anders als gedacht. Borussia Dortmund II stieg am Samstag bereits ab, dafür ist neben der SpVgg und dem FSV Mainz 05 II, der ebenfalls gewann, Hansa Rostock wieder dick in der Verlosung. Und dadurch sind die Unterhachinger Chancen auf ein Happy End trotz des Mainzer Sieges wieder gestiegen.

Einen eigenen Auswärtssieg in Erfurt vorausgesetzt – ohne den wäre der Abstieg fix – könnte man einen der beiden Konkurrenten noch überholen und damit die Klasse halten. Mainz müsste dafür zu Hause gegen Chemnitz verlieren. Rostock, das zum Hass-Duell in Dresden antreten muss, könnte sogar ein Unentschieden nicht mehr reichen, sofern Haching mit drei Toren Vorsprung gewinnt.

„Rostock hatte ich gar nicht mehr auf der Rechnung“, gab Präsident Manfred Schwabl zu, nachdem er verwundert eine SMS vom Manager aus Cottbus bekommen hatte. Inhalt: Eine Weißwurst-Bestellung als Prämie für die Schützenhilfe. Die Cottbuser hatten mit dem 1:0-Sieg in Rostock den Ost-Rivalen wieder tief in den Abstiegskampf gestürzt. Trainer Claus Schromm ist nun äußerst optimistisch: „Darauf habe ich ehrlich gesagt spekuliert. Wir werden in Erfurt alles reinschmeißen und die weghauen. Und Dresdens Fans haben schon vor einer Woche zu mir gesagt, dass sie Rostock gerne runterschießen würden.“

Dass Haching noch auf Rettung hoffen darf, ist nach dem Spiel gegen Münster verdient. Dass die SpVgg zurecht als Sieger den Platz verließ, daran gab es keinen Zweifel. Dennoch hing das 1:0 am seidenen Faden. Hätte Reichwein in der 68. Minute nicht knapp über das Tor geköpft, sondern hinein, wären die Hachinger mit dem 1:1 vorzeitig abgestiegen gewesen. Es blieb bis zum Ende bei der knappen Führung, die Dominik Widemann nach 23 Minuten mit einem coolen Linksschuss erzielt hatte, vorangegangen war ein Zusckerpass von Alon Abelski. Haching hatte in beiden Halbzeiten eine Handvoll weiterer guter Chancen, Münster enttäuschte dagegen auf ganzer Linie.

„Wir hätten das 2:0 machen müssen, dann wäre es nicht zum großen Zittern gekommen“, sagte Schromm hinterher, „aber großes Kompliment an die Jungs. Mit dem Ausgleich wären wir abgestiegen, jetzt sind wir weiter bei der Musik dabei. Wir freuen uns auf eine schöne Woche, dann sehen wir, was am Ende des Tages dabei rausspringt.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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