Haching erwartet keinen Selbstläufer

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Heute gilt’s: Das weiß auch Hachings Co-Trainer Francisco Copado. Mit einem Sieg könnte die SpVgg einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen.

SpVgg Unterhaching - Unterhaching - Elf Partien hat die SpVgg Unterhaching in dieser Saison noch zu absolvieren. Dem Nachholspiel heute (18.30 Uhr) gegen den FSV Mainz 05 II kommt da...

SpVgg Unterhaching - Unterhaching - Elf Partien hat die SpVgg Unterhaching in dieser Saison noch zu absolvieren. Dem Nachholspiel heute (18.30 Uhr) gegen den FSV Mainz 05 II kommt dabei eine besondere Bedeutung bei: Es ist die Chance, einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen.

Nach dem 1:1 gegen Fortuna Köln am Samstag haben die Hachinger sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Das Heimspiel gegen den Vorletzten aus Mainz bekommt daher viele Prädikate: Richtungsweisend ist es, wieder einmal geht es um einen „big point“. Oder, wie es Stürmer Dominik Widemann ausdrückt: „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel.“ Mit einem Dreier würde die SpVgg zwar den 15. Tabellenplatz nicht verlassen - außer, es gelingt ein Sieg mit mindestens drei Toren Differenz -, aber den Abstand zur Abstiegszone auf neun Zähler ausbauen. So groß war er in dieser Drittliga-Saison bisher noch nie.

„Wir haben gegen Köln zwei Punkte verloren, wenn wir aus den beiden Spielen am Samstag und Dienstag vier Punkte holen würden, wäre das aber auch super“, sagt Trainer Christian Ziege vor dem Duell mit dem Aufsteiger. Er warnt allerdings: „Ein Selbstläufer wird das nicht.“ Die übliche Vorsicht eines Trainers, denn großartig Respekt einflößen konnten die Mainzer ihren Gegnern lange nicht. Der letzte Sieg datiert vom 29. November, zuletzt gab es drei Niederlagen in Serie. Ein Punkt zu Hause im Abstiegsduell gegen Dortmunds Zweite war das Highlight des Jahres.

„Mit einem Sieg gegen Mainz könnten wir uns absetzen“, unterstreicht auch Widemann die Bedeutung der Partie, „dann hätten wir einen enormen Schritt zum Klassenerhalt gemacht.“ Seine Erinnerungen an das Hinspiel sind bestens, obwohl an das 5:1 in der Vorrunde wohl jeder Hachinger gerne zurückdenkt. Es war der höchste Auswärtssieg in der Unterhachinger Profi-Geschichte und spülte die SpVgg auf den zweiten Platz. Widemann, damals gerade 18 geworden, erzielte vier Minuten nach seiner Einwechslung das 5:1, sein zweites von bis heute acht Saisontoren.

Personell hat sich die Lage wieder entspannt. Die gegen Köln gesperrten Mario Erb, Danilo Dittrich und Yannic Thiel kehren zurück. Dafür kassierte Alon Abelski seine fünfte Gelbe Karte und muss heute passen. Seine Verwarnung wurde durchaus hinterfragt - war das taktische Foul im Mittelfeld angesichts der drohenden Sperre wirklich klug? „Es war nötig“, verteidigt er sich und hat in Chefcoach Ziege einen Fürsprecher: „Er hat mit diesem Foul absolut richtig gehandelt.“ Nichtsdestotrotz ist das Fehlen des zuletzt stärksten Hachingers schmerzhaft. „Die Sperre ist bitter, ich würde der Mannschaft in diesem so wichtigen Spiel gerne helfen“, sagt Abelski. Fehlen wird außerdem Fabian Götze, der seine Oberschenkelverletzung noch nicht auskuriert hat.

SpVgg Unterhaching: Marinovic - Welzmüller, Schwabl, Erb, Schwarz - Thiel, Dittrich - Hufnagel, Widemann, Gaska - Köpke.

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Quelle: fussball-vorort.de

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