Trügerische Konstellation

Haching feiert Liga-Premiere gegen schwächelnde Würzburger

Bloß nicht nachlassen: SpVgg Trainer Claus Schromm warnt davor, die Gäste von den Würzburger Kickers wegen des (14.) Tabellenplatzes zu unterschätzen – Haching steht auf Rang fünf. Foto: Robert Brouczek

Beim Auswärtsspiel der SpVgg Unterhaching an diesem Samstag (14 Uhr) bei den Würzburger Kickers kommt es zum ersten Aufeinandertreffen in einem Liga-Spiel.

Bis dato sind die beiden Mannschaften von der SpVgg Unterhaching und vom FC Würzburger Kickers in einem Liga-Spiel noch nie aufeinandergetroffen. Lediglich im bayerischen Pokalfinale im Juni 2016 haben die Hachinger gegen die Unterfranken schon einmal gespielt. Die damals gerade frisch in die 2. Bundesliga aufgestiegenen Würzburger gingen bei diesem Spiel im Unterhachinger Sportpark mit 6:2 als Sieger vom Feld.

Am Samstag treffen sich beide Mannschaften erstmals in der 3. Liga. Die Kickers sind in der vergangenen Saison wieder aus der 2. Liga abgestiegen. Auch eine Etage tiefer hat sich die Mannschaft von Trainer Stephan Schmidt nach den Abgängen von zahlreichen Spielern schwergetan. An den ersten fünf Spieltagen kämpfte der Absteiger mit dem personellen Umbruch und blieb fünfmal in Serie sieglos. Erst danach kam der FC so langsam etwas besser ins Rollen. Allerdings war die Punktausbeute bei den jüngsten fünf Spieltagen (acht Punkte) nicht wesentlich besser als zu Saisonbeginn. Die Kickers bleiben als 14. der Tabelle im Vergleich zur SpVgg (Platz fünf) aktuell eher hinter den eigenen Erwartungen zurück.

SpVgg-Cheftrainer Claus Schromm warnt jedoch vor der trügerischen Tabellenkonstellation. „Punktemäßig liegen wir nach dem zehnten Spieltag absolut im Soll. Die Kickers dagegen haben deutlich zu wenig Zähler auf ihrem Konto. Sie sind defensiv hervorragend organisiert. Zusätzlich verfügen sie über enorme Qualität in ihren Reihen und sind bei Standards sehr gefährlich.“

Auf Hachinger Seite ist in den vergangenen Wochen ein deutlicher Aufwärtstrend zu verspüren. Der aktuelle Tabellenfünfte hat in der abgelaufenen Woche mit zwei Zu-Null-Siegen in Erfurt (2:0) und gegen den SV Meppen (4:0) überzeugen können. Vor allem ein guter körperlicher Fitnesszustand erwies sich für die Hachinger als großes Plus.

„Wichtig“, sagte Präsident Manfred Schwabl nach dem Meppen-Spiel, „ist mir die Weiterentwicklung der Mannschaft, die ist klar erkennbar ist.“

Erstaunlich ist der Hachinger Erfolg angesichts einer langen Verletztenliste mit einigen Stammspielern. Auch für das kommende Spiel haben sich die Reihen im Lazarett kaum gelichtet, die Personalsituation bleibt angespannt. Mittelfeldmann Dominik Stahl wird wegen eines doppelten Bänderrisses noch mehrere Wochen fehlen. Ebenso werden für die Partie in Unterfranken die Langzeitverletzten Maximilian Nicu (Schambeinentzündung), Jim-Patrick Müller (Wadenverhärtung), Marco Rosenzweig (Knorpelschaden), Alexander Piller (Patellasehnenreizung) und Luca Marseiler (Kreuzbandriss) ausfallen. Zusätzlich steht hinter den Einsätzen von Josef Welzmüller, Mark Zettl, Tim Schels, Ulrich Taffertshofer und Maximilian Bauer noch ein Fragezeichen.

SpVgg Unterhaching: K. Müller – Bauer, Greger, Winkler, Dombrowka – Steinherr, Taffertshofer, Kiomourtzoglou, Hagn – Bigalke, Hain

Quelle: fussball-vorort.de

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