Haching gelingt Coup bei Fritz-Walter-Wetter

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Das fiese Wetter konnte den mitgereitsten Hansa-Fans nichts anhaben.

SpVgg Unterhaching - Hachings Coach Claus Schromm strahlte überglücklich. Das 2:1 über Hansa Rostock am Freitagabend war der erste Sieg unter seiner Führung und ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Schromm lobte den „unglaublichen Kampfgeist“ seiner Spieler, die Fans („grandios, wie der Funke übersprungen ist“) – und fasste die Partie so zusammen: „Ein geiles Duell bei Fritz-Walter-Wetter.“ Yannic Thiel meinte: „Der Druck wird immer größer, aber wir versuchen, das von uns wegzuschieben. Jetzt gibt es nur noch Endspiele.“

Die Hachinger hatten im strömenden Regen losgelegt, als wollten sie endlich und gründlich Wiedergutmachung leisten für all die Versäumnisse der letzten Wochen. In den ersten 30 Minuten konnten sich die Rostocker kaum aus ihrer Hälfte befreien, so sehr schnürten die Platzherren ihre Gäste ein. Allerdings hatte das Treiben einen Schönheitsfehler – an der Strafraumgrenze war in der Regel mit den munteren Kombinationen Schluss, nennenswerte Abschlüsse gab es nicht. Ein Knipser fehlt.

Die Rostocker begannen nach der ersten halben Stunde, langsam immer gefährlichere Konter zu fahren. Zwei Mal kamen sie dabei zu gefährlichen Abschlüssen, und so hatten die Hachinger trotz ihrer anfänglichen Dominanz das Glück des Tüchtigen, dass es zur Pause noch 0:0 stand.

Nach dem Wiederanpfiff gingen die Rot-Blauen dann zielstrebiger ans Werk, zu den feinen Pässen gesellte sich der Zug zum Tor, und das wurde nach einer Stunde mit dem überfälligen 1:0 belohnt. Die Rostocker bekamen den Ball nach einem Freistoß nicht aus der Gefahrenzone, am Ende nutzte Alon Abelski, der nach seiner Verletzung wie die zuletzt gesperrten Yannic Thiel und Benjamin Schwarz wieder zurückgekehrt war, zum Führungstreffer. Und bereits zwei Minuten später schraubten die Hachinger das Resultat noch höher. Lucas Hufnagel wurde im 16er gefoult, Thiel verwandelte den Strafstoß zum 2:0. Beim 0:1 am Sonntag gegen Dortmund II hatte der Tabellenvorletzte noch einen Elfmeter verschossen.

Diesmal blieb der SpVgg das Glück treu, das sie sich hart erarbeitete. Nach dem 1:2 von Oliver Hüsing (75.) wurde es noch einmal hektisch, doch die Hachinger warfen alles in die Waagschale und retteten den Sieg, obwohl sie noch einige Konter zu fahrig ausspielten. Sonst hätten sie früher beruhigt sein können. Der Erfolg war auch ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk für Präsident Manfred Schwabl, der zur Mitternacht 49 wurde.

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Quelle: fussball-vorort.de

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