Mit der SpVgg Greuther Fürth II kommt heute die Mannschaft der Stunde

Haching vor Herkulesaufgabe

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Wenn Claus Schromm an die Serie der Fürther denkt, muss er Fingernägel kauen. Thomas Kleine (re.), Ex-Profi, kommt mit zwölf Spielen ohne Niederlage mit seinen Jungs nach München.

SpVgg Unterhaching -Die Regionalliga Bayern hat derzeit nichts Besseres zu bieten: Die SpVgg Unterhaching steht im Heimspiel heute (19 Uhr) gegen die zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth vor einer Herkulesaufgabe. Die Franken sind das Team der Stunde.

Die Zahlen der Fürther Statistik sind aktuell schwindelerregend. Drei Siege gab es zuletzt in Folge, seit sechs Spielen ist das Team von Ex-Profi Thomas Kleine ohne Gegentor, seit zwölf Partien ohne Niederlage. Die letzte gab es am 23. Oktober gegen den damals souveränen Tabellenführer Regensburg. Selbstredend sind die Fürther die Nummer eins der Rückrundentabelle mit sieben Siegen und vier Unentschieden, 25 Punkten (damit vier mehr als der Zweite Burghausen) und der satten Ausbeute von 23:3 Toren. Klar, dass auch ein Fürther die Torjägerliste der Regionalliga anführt: Stefan Maderer traf bei 24 Einsätzen 16 Mmal. Logisch, dass die U23 des Zweitligisten jetzt auch in der Tabelle zur Spitzengruppe aufschließen will. Mit einem Sieg könnte sie die Hachinger überholen und auf den sechsten Platz verdrängen.

Die beeindruckende Form des Gegners lässt auch Haching-Trainer Claus Schromm anerkennend vorausblicken: „Die haben einen bösen Lauf, haben eine Super-Entwicklung gemacht, das wird eine ganz andere Hausnummer.“ Aber auch „ein richtig schönes Spiel“, glaubt Schromm. Denn im Gegensatz zu den Kellerkindern der Liga pflegt man auch bei den Fürthern das intelligente Fußballspiel. „Darauf freut sich die Mannschaft sicher mehr als auf Schalding-Heining am Dienstag.“ Das bestätigt Kapitän Josef Welzmüller: „Fürth ist eine sehr gute Mannschaft, die mitspielen will, das wird ganz anders als am Dienstag. Ich hoffe, das bringt bei uns auch wieder ein bisschen die Spielfreude zurück.“

SpVgg: Marinovic – Koch, Welzmüller, Winkler, Dombrowka – Taffertshofer, Nicu – Steinherr, Kiomourtzoglou – Bigalke, Lux.

Text: Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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