Haching hofft auf guten Start ins Spiel

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Haching will heute im Heimspiel gegen die Arminia Bielefeld wieder Grund zum Jubeln haben.

SpVgg Unterhaching - Im Nachholspiel heute gegen Arminia Bielefeld hofft die SpVgg Unterhaching auf einen guten Start (19 Uhr).

In den vergangenen drei Partien der SpVgg Unterhaching lief nicht viel zusammen. Drei Niederlagen, acht Gegentore und kein selbst erzieltes Tor lautet die ernüchternde Bilanz aus den jüngsten Nullnummern gegen Halle (0:4), in Chemnitz und bei Fortuna Köln (jeweils 0:2).

Im Vergleich zu den fünf ungeschlagenen Spieltagen zuvor, als die Hachinger bis auf ein Spiel (gegen Großaspach) immer in Führung gingen, warf die Mannschaft zuletzt ein Gegentor früh aus der Bahn. Diesen Umstand möchte man bei den Rot-Blauen im heutigen Spiel gegen Arminia Bielefeld vermeiden. „Es spielt sich ein bisschen besser, wenn man in Führung geht. Man darf am Anfang nicht nachlassen“, sagt Kapitän Mario Erb.

Gegen den Zweitliga-Absteiger aus Bielefeld gilt die Devise von Beginn an. Mit Christian Müller (vier Saisontore) und Fabian Klos (drei Tore; 20 Tore in der Drittligaspielzeit 2012/2013 und somit Top-Torjäger der Liga) verfügt die Arminia über großes Offensivpotenzial. Zudem gab es in den 17 bisherigen Duellen in Liga eins, zwei und drei sowie im DFB-Pokal immer massig Tore (44; rund 2,5 im Schnitt). Sowohl beim letzten Aufeinandertreffen am 1. September 2012 im Unterhachinger Sportpark (3:2) als auch beim damaligen Rückspiel in Bielefeld (0:3) war dies ebenfalls der Fall.

Aktuell hakt es jedoch gerade bei der SpVgg im Sturm. Die sich zahlreich bietenden Chancen werden im Moment fahrlässig liegen gelassen. Zudem mangelt es auf der einen oder anderen Position in der Defensive in gewissen Situationen an der fehlenden Abstimmung. Abwehrchef Erb wollte dies allerdings nicht auf die Ende August verpflichteten drei Neuzugänge Sascha Bigalke, Sascha Herröder und Markus Schwabl zurückführen. Seitdem diese drei Neuzugänge im Einsatz waren, gab für die umgestellte Hachinger Mannschaft keinen Sieg mehr. „Ich glaube nicht, dass dies eine Rolle spielt. Wir waren auch in Chemnitz gut. Es hat nichts mit den Neuen zu tun. Es liegt vielmehr daran, wie wir ins Spiel kommen“, so der Kapitän.

Während die Bielefelder, in DFB-Pokal und Liga zuletzt fünfmal ungeschlagen, selbstbewusst anreisen, geht es für Haching darum, nicht noch weiter in den Negativstrudel hineingezogen zu werden. Einen solchen Domino-Effekt kennt man ja aus der Vorsaison, als es ab dem 17. Spieltag nur einen Sieg aus 17 Partien gab, zur Genüge.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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