Trotz fehlender Aufstiegschance

Haching-Kapitän Taffertshofer: "Wer nicht brennt, ist fehl am Platz"

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Ulrich Taffertshofer hat in dieser Saison mit Haching noch einige Ziele.

SpVgg Unterhaching - Ulrich Taffertshofer kämpfte am letzten Spieltag mit dem Rasen im Augsburger Rosenaustadion. Beim 6:0 (4:0) der SpVgg Unterhaching gegen den FC Augsburg II wuchtete der 24-jährige Spieler der Hachinger den Ball zweimal unbedrängt und ohne Not ins Seitenaus.

Das Spielgerät war ihm auf dem holprigen Untergrund über den Schlappen gerutscht. Von Jammern über die Spielverhältnisse war bei dem mit der Kapitänsbinde auflaufenden Taffertshofer jedoch keine Spur. „Es hat Spaß gemacht“, sagte der in Augsburg zum Innenverteidiger umfunktionierte Mittelfeldspieler.

Motivationsprobleme findet man in der Mannschaft der Rot-Blauen aktuell bemerkenswerterweise nicht. Und das, obwohl die SpVgg Anfang März bekanntgegeben hatte, dass man trotz noch minimal vorhandenen Meisterschaftschancen keinen Lizenzantrag zur 3. Liga gestellt hatte.

„Es fehlt bei uns nicht an der Motivation. Wir haben zwar gar keinen Druck mehr. Aber wer jetzt Schwierigkeiten hat, sich zu motivieren, ist fehl am Platz. Wir haben das Ziel, nächstes Jahr voll anzugreifen und wollen versuchen, wieder aufzusteigen. Außerdem möchten wir den Toto-Pokal gewinnen, um uns wieder für den DFB-Pokal zu qualifizieren“, sagte Taffertshofer, der die Entscheidung des Vereins „persönlich schade“ fand.

Vor einigen Wochen war Taffertshofer bei uns zum Video-Interview zu Gast:

SpVgg-Trainer Claus Schrom lobte die Einstellung der Mannschaft, auch wenn er nach der frühen Roten Karte der Augsburger nicht mehr so zufrieden mit der Vorstellung war. „Mir hat sehr gut gefallen, wie wir ins Spiel reingegangen sin“, sagte der 46-Jährige. In der Nachholpartie des 23. Spieltages am heutigen Dienstag (19.30 Uhr) im Unterhachinger Sportpark gegen den SV Schalding-Heining wird erneut eine gute kämpferische Einstellung vonnöten sein. Mit den Niederbayern reist ein robuster Gegner an, der im Abstiegskampf alles reinwerfen wird. „Wir wollen ein ähnliches Gesicht zeigen. Von der Grundordnung her wird es ein anderer Gegner. Schalding ist defensiver eingestellt. Die Defensive müssen wir knacken. Das wird die Aufgabe sein“, blickt Schromm voraus.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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