Haching: Mit offenen Wunden in schwere Zeiten

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Francisco Copado stichelte zuletzt gegen Klaus Augenthaler.

SpVgg Unterhaching - Haching macht sich mit offenen Wunden in schwere Wochen auf. Neben der Niederlage schmerzt, dass Sportchef Francisco Copado gegen Trainer Klaus Augenthaler stichelt.

München – Noch immer ist das Duell FC Bayern II gegen SpVgg Unterhaching ein Anlass, zu dem sich auf der Tribüne die Münchner Fußball-Prominenz tummelt. Beim 1:0 der Reserve des Rekordmeisters am Dienstagabend steckten Mehmet Scholl und Mario Basler die Köpfe zusammen, unter den Zuschauern fanden sich zudem Christian Nerlinger und Bayerns designierter Juniorenleiter Hans-Jörg Butt ein, ferner beobachteten Uwe Wolf, Thomas Linke , Peter Grosser, Ralph Hasenhüttl und Benno Möhlmann die Partie. Womöglich war es das letzte Mal, dass sie unter dem Mantel der Dritten Liga ablief.

Beide Mannschaften kämpfen ab sofort um das Überleben in dieser Klasse. Vor allem Haching macht sich mit offenen Wunden in schwere Wochen auf. Neben der Niederlage schmerzt, dass Sportchef Francisco Copado gegen Trainer Klaus Augenthaler stichelt. Der Coach hält still, wird er darauf angesprochen: „Dieses Problem ist ein hausgemachtes – und so etwas brauchen wir nicht.“

Es gibt Dringenderes zu tun. Hansa Rostock gastiert am Samstag im Sportpark, das Hinspiel endete 2:7 aus Sicht der SpVgg – und die jüngsten Auftritte des Tabellenzweiten lassen nicht darauf schließen, dass das Team schwächer daherkommt als im August. Andreas Brysch fällt mit einem Faserriss bis März aus, Roman Tyce will seine Wade heute im Training testen. Jede Hilfe ist willkommen. „Wir haben Bayern vor keine großen Probleme gestellt“, sagt Augenthaler. Das konnte jeder sehen.

von Andreas Werner

Quelle: fussball-vorort.de

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