Haching-Party vor der Rekordkulisse

+
Erleichterung, Freude, Jubel: Kapitän Mario Erb (l.) leitet mit seinem Elfmetertor den Hachinger 3:0-Sieg gegen Dynamo Dresden ein.

SpVgg Unterhaching - Die Fans von Dynamo Dresden sorgten im Sportpark für eine Rekordkulisse von 7000 Zuschauern. Die Party aber feierte die SpVgg Unterhaching: Mit einem verdienten 3:0-Sieg beendete sie eindrucksvoll ihre lange Durststrecke.

Es dauerte zwar bis zur 58. Minute, ehe in einer ereignisreichen Begegnung endlich der erste Treffer fiel – und dafür brauchte es auch noch einen Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Schult. Dann aber lief es für die Gastgeber wie am Schnürchen. Kapitän Mario Erb verwandelte souverän zum 1:0, in der 77. Minute erhöhte Lucas Hufnagel nach toller Vorarbeit des eingewechselten Dominik Widemann auf 2:0, sieben Minuten später traf Widemann selbst nach ebenso sehenswerter Vorbereitung durch Andreas Voglsammer.

Erleichterung, Freude, Jubel – endlich war das Tal der Tränen durchschritten. „Wir haben das gegen den klaren Favoriten super gemacht, der Sieg geht völlig in Ordnung“, freute sich Fabian Götze, „dieser Sieg war super-wichtig. Und gegen eine solche Mannschaft vor so einer Kulisse macht das Riesenspaß.“ Mittelfeld-Kollege Yannic Thiel erinnerte zwar auch an „die nicht so überragende erste Halbzeit“, war aber ebenso glücklich: „Wir hatten eine Ergebniskrise, jetzt haben wir endlich mal wieder ein Ergebnis geholt. Die Stimmung war super. Man hat gesehen, wenn wir einmal ins Rollen kommen, schießen wir auch die Tore.“

Dass Dresdens Coach Stefan Böger den Unterhachinger Sieg als „verdient, aber zu deutlich“ bezeichnete, war verständlich. Schon in der 4.?Minute vergab Comvalius die Riesenchance zur Führung für die Gäste, kurz danach tauchte er noch einmal frei vor Michael Zetterer auf. Gegen einen Kopfball des Ex-Hachingers Michael Hefele rettete der Hachinger Schlussmann mit einer Super-Parade (22.). Von der SpVgg war weniger zu sehen, Dittrichs Schuss (11.) und Abelskis Freistoß (39.) waren für Dynamo-Torhüter Kirsten kein Problem.

Im zweiten Durchgang nahm die Partie an Fahrt auf. Die Hausherren kamen jetzt immer besser ins Spiel und als Voglsammer von drei Dresdnern in die Zange genommen wurde, gab es gegen den Elfmeterpfiff rein gar nichts einzuwenden. Zetterer war danach allerdings noch mehrmals gefordert, er rettete stark gegen Tekerci und Eilers (beides 63.), dann klärten Markus Schwabl (68.) und Danilo Dittrich (69.) auf der Linie. Nach den beiden weiteren Hachinger Toren schien die Partie zwar entschieden, Voglsammer kratzte aber noch einen Ball von der eigenen Torlinie (88.), in der Nachspielzeit traf Dresden den Pfosten. Die Rote Karte gegen Alon Abelski kurz vor Schluss war hart, aber vertretbar.

„Wir haben gezeigt, dass wir auch diesen Mannschaften standhalten und gegen sie gewinnen können“, sagte der starke Michael Zetterer nach der Partie und verwies auch auf die dank des Dresdner Anhangs prächtige Stimmung im Sportpark: „Diese Kulisse kitzelt aus jedem mehr heraus. Das ist schon was anderes, als sonst vor 2000 Leuten zu spielen.“ Trainer Christian Ziege freute es „wahnsinnig, dass sich die Jungs heute belohnt haben für die harte Arbeit, die sie die ganze Woche leisten. Wir haben eine leidenschaftliche Einstellung gezeigt, sicher auch das Quäntchen Glück gehabt, aber auch guten Fußball gespielt.“

Werde Mannschaftsverwalter für dein Team!

Hol dir hier einen Zugang: http://statistik.fussball-vorort.de

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Nächster Coup:VfB-Spürhund Schmidmeier landet Königstransfer
Nächster Coup:VfB-Spürhund Schmidmeier landet Königstransfer
Goia, Baki und Rohrhirsch verlassen Garching
Goia, Baki und Rohrhirsch verlassen Garching
Unterföhring-Chef Faber ist sauer auf Kadir Alkan
Unterföhring-Chef Faber ist sauer auf Kadir Alkan

Kommentare