Haching II punktgleich an der Tabellenspitze

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Harry Deutinger hat bei seinem Trainer-Comeback schnell in die Erfolgsspur gefunden.

Unterhaching - Hachings Amateure blasen zum Angriff: Durch den 1:0-Erfolg gegen Großbardorf hat sich die Deutinger-Elf punktgleich mit Rosenheim an die Tabellenspitze gesetzt.

Statistik

UNTERHACHING II – GROSSBARDORF 1:0 (0:0) SpVgg II: Riederer – Grunert, Ziegler, Drum, Vitzthum – Schwabl, Pasiciel – Hasenbeck (75. Grahammer), Schneider (63. Alschinger) – Kanca, Mützel. Tor: 1:0 Alschinger (90.) Besonderes Vorkommnis: Laus (Großbardorf) schießt Foulelfmeter an den Pfosten (22.)

Dank eines Last-Minute-Sieges bleibt die SpVgg Unterhaching II in der Bayernliga auf Kurs. Stefan Alschinger sorgte mit seinem Siegtreffer zum 1:0 in der 90. Minute gegen den TSV Großbardorf gestern für die Erlösung. Die Hachinger legten damit gegenüber Spitzenreiter 1860 Rosenheim (3:2 gegen Hof) nach und bleiben punktgleich an der Tabellenspitze. Dem späten Treffer vorangegangen waren zwei unterschiedliche Halbzeiten, in denen eine Entscheidung schon früh für jedes der beiden Teams hätte fallen können. Spannender für die Zuschauer war es in der ersten Hälfte. Der agile Sebastian Mützel hätte die SpVgg nach einer Viertelstunde in Führung bringen müssen, als er alleine auf den Gästekeeper zulief, der den Ball aber abwehren konnte.

Gäste vergeben Elfmeter

Riesenglück sieben Minuten später: Patrick Ziegler traf im Strafraum unglücklich Gegenspieler Leicht, der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Den schoss TSVKapitän Laus aber an den Pfosten. In der 32. Minute senkte sich ein Weitschuss von Michael Vitzthum gefährlich aufs Tor, Großbardorfs Schlussmann Freisinger konnte gerade noch mit den Fingerspitzen zur Ecke klären.

Kurz vor dem Pausenpfiff wieder Aufregung auf der Genergenseite, als SpVgg-Torhüter Stefan Riederer einen abgefälschten Schuss von Piecha mit einer tollen Parade gerade noch über die Querlatte lenkte. Unterhachings Trainer Harry Deutinger war trotz der guten Chancen nicht recht angetan von der Darbietung seiner Mannschaft: „Wir waren viel zu zaghaft und nervös, und das eigentlich ohne Grund.“ Zumindest das änderte sich im zweiten Durchgang. Die Hachinger übernahmen die Initiative, dafür blieben klare Torchancen aus.

Tor in letzter Minute

Außer zwei abgeblockten Schussversuchen von Ömer Kanca und Mützel gab es wenig Aufregendes – bis in die letzte Minute hinein. Da führten die Hachinger einen Freistoß schnell aus, die mustergültige Flanke von Simon Grunert überraschte die Gästeabwehr, der eingewechselte Alschinger konnte einschieben. „Das war natürlich Glück“, gab Deutinger zu, „aber das Glück hat der Tüchtige.“

Gerechnet hatte der Coach mit einem Dreier längst nicht mehr: „Wir haben es in der zweiten Halbzeit wesentlich besser gemacht und viel mehr getan. Aber es war zu diesem Zeitpunkt eigentlich ein typisches 0:0-Spiel. Das ist schon sehr glücklich gelaufen.“ Rundum zufrieden war Deutinger mit der Defensivleistung, Großbardorf stellte mit 18 Treffern immerhin den torgefährlichsten Angriff Liga: „Respekt, wir brauchen uns vor niemandem mehr zu verstecken.“

von Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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