Haching: Schluss mit der Schönspielerei

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Auf dem Sprung zurück in die Startelf: Hoffmann.

Unterhaching - Unterhaching - Erst um drei Uhr Nachts ist die SpVgg Unterhaching vom Auswärtsspiel in Wehen zurückgekehrt. Da blieb bei der Busfahrt genügend Zeit für Diskussionen über die 0:3-Pleite.

„Wir waren wieder einmal ein netter Gast, so kann man in der Dritten Liga nicht bestehen“, haderte Abwehrrecke Thorsten Schulz.

Der schlechte Start nach der Winterpause mir nur zwei Punkten aus drei Partien zehrt auch an den Nerven von Trainer Klaus Augenthaler: „Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Spiele nach der Winterpause, wir vergeben zu viele Torchancen und bauen den Gegner durch individuelle Fehler auf.“ Seit dem 20. November sind die Rot-Blauen sieglos, bei nur vier Punkten Abstand zu den Abstiegsrängen steigt die Nervosität vor dem Heimspiel gegen Aalen am Samstag (um 14 Uhr im Sportpark).

„Ab sofort zählt keine Schönspielerei mehr, Aalen ist ein wichtiges Spiel um den Klassenerhalt“, sagt der Trainer, der mit Umstellungen sein Team auf Touren bringen will: „Wir müssen doch mehr auf Erfahrung setzen.“ Die Routiniers Roman Tyce und Torben Hoffmann sind wieder gefragt, Nachwuchskräfte bekommen eine Denkpause. Robert Zillner hat seine Grippe auskuriert und kehrt in den Kader zurück.

Das Duells mit Aalen erhält zusätzlich Brisanz durch drei Ex-Hachinger: Neben dem bei den Fans beliebten Ex-Trainer Ralph Hasenhüttl stehen Robert Lechleiter und Anton Fink in den Reihen der Gäste. Lechleiter stürmte viele Jahre für Haching und ist aktuell mit sechs Treffern der beste Schütze des Aufsteigers. Fink wurde bis Saisonende vom Karlsruher SC ausgeliehen. Der Ex-Sechziger spielte beim Zweitligisten keine Rolle mehr. Für Augenthaler sind Rückblicke aber nur Randerscheinungen: „Die Drei sind bestimmt gegen den Ex-Verein besonders motiviert, aber für mich zählt nur ein Heimsieg.“ Klaus Kirschner

Quelle: fussball-vorort.de

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