Haching setzt aufs Prinzip Hoffnung

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Glauben an die Trendwende: SpVgg-Trainer Claus Schromm und Abwehrspieler Josef Welzmüller. Heute Abend treten die bislang sieglosen Hachinger daheim gegen Schweinfurt an.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching steht im Heimspiel (19 Uhr) am Dienstagabend gegen den 1. FC Schweinfurt 05 unter Zugzwang.

Die Hachinger müssen gewinnen, um aus dem Tabellenkeller rauszukommen. Nur vier Tage nach der Niederlage in Burghausen (0:1) heißt es für den aktuellen Tabellenvorletzten der Regionalliga Bayern, im fünften Anlauf endlich den ersten Saisonsieg einzufahren. „Klar ist, dass wir unbedingt punkten müssen. Sonst stehen wir weiter hinten drin. Das kann nicht unser Anspruch sein“, sagt Josef Welzmüller.

Der Saisonstart mit nur einem Punkt aus vier Spielen ist beim Drittliga-Absteiger in die Hose gegangen. Sollte die Mannschaft weiterhin so erfolglos sein, haben die Rot-Blauen einen erneuten Abstiegskampf zu befürchten. Welzmüller bleibt trotz der angespannten Lage zuversichtlich. „Natürlich haben wir uns den Start anders vorgestellt. Aber die Stimmung ist weiterhin gut. Wir haben ja auch oft unglücklich verloren“, sagt Welzmüller.

Die Entscheidung, als einer von drei Spielern aus der Drittliga-Saison geblieben zu sein und nicht den Verein zu wechseln, bereut der 25 Jahre alte Abwehrmann nicht. „Es war klar, dass wir uns als Mannschaft am Anfang finden müssen. Wir müssen noch ein bisschen daran arbeiten, dann können wir durchaus ein gutes Team werden“, befindet Welzmüller.

Vor allem in Sachen Chancenverwertung muss die Mannschaft an sich arbeiten. Zuletzt wurden Torchancen kläglich vergeben. Der Innenverteidiger glaubt an seine Mitspieler in der Offensive. „Unsere Spieler sind dazu fähig, das besser umzusetzen. Manchmal fehlt uns auch das Quäntchen Glück, dass der Ball mal reinfällt.“ Auf das Prinzip Hoffnung setzt auch Trainer Claus Schromm: Gegen Schweinfurt wollen wir jetzt den ersten Dreier einfahren und uns endlich für unseren Aufwand belohnen.“

Personell haben die Hachinger auf dem Transfermarkt noch einmal nachgelegt. Die Rot-Blauen verpflichteten Außenverteidiger Max Dombrowka. Der 23-Jährige stand zuletzt beim Regionalligisten Rot-Weiß Essen unter Vertrag. Vor seinen drei Jahren in Essen spielte der gebürtige Ingolstädter eine Saison für den FC Bayern II in der 3. Liga. Bei den Bayern wurde Dombrowka auch neun Jahre in der Jugend ausgebildet. „Wir freuen uns, mit Max einen Spieler aus der Region für die Außenverteidigerposition dazuzubekommen. Er verfügt in seinem Alter schon über eine Menge Erfahrung in der 3. Liga und in der Regionalliga“, sagt Schromm.

Schlechte Nachrichten aus personeller Sicht gab es bei Ulrich Taffertshofer, der in Burghausen von einem strammen Schuss aus kurzer Distanz am Kopf getroffen wurde. Taffertshofer fällt wegen einer Gehirnerschütterung ebenso wie der gelb-rot gesperrte Luca Marseiler aus.

SpVgg Unterhaching: Marinovic – Bauer, Hummels, Welzmüller, Winkler – Piller, Markmüller, Sieghart, Koch – Reisner, Einsiedler

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Quelle: fussball-vorort.de

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