Haching stürmt auf den zweiten Platz

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So schön jubeln jungen Hachinger nach dem 5:1-Erfolg in Mainz.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching deklassiert den Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 II mit 5:1 (2:0) und klettert auf den zweiten Platz der 3. Liga.

Im Bruchwegstadion in Mainz hielt es Manfred Schwabl in der zweiten Halbzeit nicht mehr auf seinem Sitz. Der Präsident der SpVgg erhob sich von seinem Stuhl auf der Auswechselbank und lief nervös auf und ab. Die Ausdauereinheit des Präsidenten hielt aber nur eine gute Viertelstunde an, dann war die Partie für seine SpVgg eindrucksvoll entschieden. Mit 5:1 (2:0) gewannen die Hachinger am Ende beim Gastgeber 1. FSV Mainz 05 II. Am Ende konnten die Spieler der in der 3. Liga bisher ungeschlagenen Rot-Blauen mit den 50 mitgereisten Fans den Sieg und den Sprung auf einen Aufstiegsplatz feiern. „Ich bin froh, dass wir nach fünf Spielen elf Punkte haben“, zeigte sich auch SpVgg-Trainer Christian Ziege mit einem Lächeln im Gesicht.

Die Hachinger hatten im Mainzer Stadion am Bruchweg allen Grund zur Freude. Bei der SpVgg lief gegen den Aufsteiger fast alles nach Maß. Nach einer Abtastphase in den ersten zehn Minuten musste Hachings Torwart Michael Zetterer gegen Dennis Franzin das erste Mal eingreifen (14.). Auf der Gegenseite hatte der anstürmende Ablon Abelski Pech, als ein von ihm geblockter Befreiungsschlag des Mainzer Torwarts Robin Zentner nicht mehr gefährlich ins Feld sprang (15.). In Folge präsentierte sich Haching wie eine echte Spitzenmannschaft, der so gut wie alles gelingt. Die drei nächsten Chancen reichten zu zwei Toren. Zunächst nahm Andreas Voglsammer einen Steilpass mit und bediente den mitgelaufenen Pascal Köpke – 1:0 (20.). Nach einem von Zentner gehaltenen Abelski-Freistoß (22.) schlug Kenny Prince Redondo mit dem Tor des Spiels zu. Der junge Hachinger setzte einen zu kurz abgewehrten Mainzer Ball mit einem satten Linksschuss aus 22 Metern ins linke Kreuzeck. 2:0 (23.). „Wir sind alle gut drauf. Mit Selbstbewusstsein macht man dann auch die Tore“, versuchte der kaum zu haltenden Stürmer Andreas Voglsammer die Hachinger Torausbeute zu erklären zu erklären.

Bis zur Pause hätten die Rot-Blauen sogar noch erhöhen können. Doch Erb konnte eine etwas zu stramme Hereingabe am kurzen Pfosten nicht mehr zu einem Tor verwerten (39.). Nach dieser Aktion schalteten die Hausherren einen Gang hoch. Haching hatte Glück, dass Zetterer kurz vor der Pause einen gefährlichen Schuss der Hausherren über die Latte lenken konnte (44.). Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild für die nun etwas wackelnden Hachinger.

Das Spiel drohte kurzzeitig zu kippen. Die Mainzer bestimmten das Geschehen. „Da haben wir um das 1:2 gebettelt. Ich werde dann immer nervös“, erklärte Schwabl seine Gefühlslage. Schwabls Befürchtungen traten ein. Nach einem Durchbruch über Hachings linke Seite schob Pascal Reinhardt einen Rückraumpass zum 1:2 ein (52.).

Während Schwabl Kilometergeld sammelte, blieb Ziege in der kritischen Situation Herr der Lage. „Ich werde nicht nervös. Ich gehe in jedem Spiel davon aus, dass es immer Situationen gibt, wo es nicht gut für meine junge Mannschaft läuft“, sagte Ziege. Der besonnene Fußballlehrer behielt Recht. Nach einem langen Ball setzte sich Voglsammer gegen zwei Gegenspieler ganz stark durch und markierte das 3:1 (64.). Die Mainzer Drangperiode war im Keim erstickt. Zwar gelang der Heimelf noch ein guter Schuss, den Zetterer parierte (70.), sowie ein Pfostentreffer (78.). Die Hoffnung auf einen Sieg war bei den Hausherren aber nicht mehr zu erkennen. Die Hachinger hingegen spielten die Partie im Stile einer Spitzenmannschaft herunter. Gegen die nun anrennenden Mainzer warte Hachinger auf die sich zwangsläufig bietenden Konter und stieß zwei Mal eiskalt zu. Zunächst markierte Köpke nach einem gravierenden Fehlpass des Ex-Hachingers Alexander Hack auf Seiten der Mainzer das 4:1 mit Hilfe der Vorarbeit Voglsammers (81.). Der eingewechselte Dominik Widemann setzte mit dem 5:1 (89.) den Schlusspunkt.

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Quelle: fussball-vorort.de

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