Abstiegsrelegationsplatz für die SpVgg

Haching tritt auf der Stelle

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Die Haching-Fans brauchen auch in der neuen Saison bisher gute Nerven.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching landet nach einem 0:0 beim SV Schalding-Heining wieder auf dem Boden der Realität.

Der große Jubel über den Sieg im DFB-Pokal gegen den FC Ingolstadt 04 vor rund einer Woche ist bei der SpVgg endgültig abgeklungen. Im Liga-Alltag setzte es für die Hachinger beim SV Schalding-Heining eine magere Nullnummer. In der Tabelle der Regionalliga Bayern bleiben die Hachinger damit weiter auf einem Abstiegsrelegationsplatz stecken. SpVgg-Trainer Claus Schromm zeigte sich nach dem Spiel dennoch nicht ganz unzufrieden.

Nach einem wegen Abseits nicht gegebenen Tor der Rot-Blauen per Kopfball von Ulrich Taffertshofer (4.), wurde die Heimelf das erste Mal gefährlich. Michael Pillmeier lief nach einem Steilpass alleine auf Haching-Schlussmann Stefan Marinovic zu, der einen Rückstand der SpVgg verhindern konnte (6.). Die Rot-Blauen wurden im Anschluss stärker. Doch weder Alexander Sieghart (15.) noch Taffertshofer (21.) und Piller (22.) konnten SV-Torwart Werner Resch überwinden.

Auf der Gegenseite wurden auch die Hausherren kurz vor dem Pausenpfiff gefährlich. Pillmeier scheiterte zunächst mit einem Schuss aus kurzer Distanz knapp (35.). Wenig später umkurvte der niederbayerische Angreifer Marinovic und legte anschließend spielte den Ball zu ungenau in den Rückraum (42.). In der zweiten Hälfte setzte sich erneut Pillmeier in Szene, wurde beim Abschluss im letzten Moment aber noch von Hachings Alexander Winkler gestoppt (48.). Nach einer vergebenen Möglichkeit von Hachings Sieghart (52.) sowie einem weiteren wegen Abseits aberkannten Tor der SpVgg durch Dominic Reisner (55.) fand lange Zeit viel Leerlauf ohne Torchancen auf beiden Seiten statt. Erst in der Schlussviertelstunde konnten die ohne den verletzt fehlenden Kapitän Jonas Hummels angetretenen Hachinger noch einmal aufdrehen. Mehr als ein Fernschuss von Taffertshofer (75.) sprang jedoch nicht mehr heraus.

Ein 1:0-Sieg, welchen die SpVgg vor 17 Jahren als damaliger Zweitligist an gleicher Stelle in der ersten Runde des DFB-Pokals durch ein Tor von Altin Rraklli errungen hatte, war diesmal nicht drin. Trainer Claus Schromm: „Wenn eine Mannschaft den Sieg verdient gehabt hätte, dann wir. Es gab einige strittige Situationen, nichtsdestotrotz bin ich mit einem Punkt auswärts in Schalding und der spielerischen Leistung meiner Mannschaft zufrieden.“

Ausgelassene Freude dürfte bei den Rot-Blauen auch nach der Auslosung der 2. Runde des DFB-Pokals nicht aufgekommen sein. Skistar Felix Neureuther erwies sich am Freitagabend nach dem Bundesliga-Auftakt zwischen dem FC Bayern und dem Hamburger SV (5:0) aus Hachinger Sicht als keine glückliche Losfee.

Statt eines namhaften Bundesligisten wurde den Hachingern von Neureuther in der Allianz Arena ein Zweitligist zugelost. Ende Oktober trifft die SpVgg dann im Unterhachinger Sportpark auf RB Leipzig, gegen die die SpVgg Unterhaching bereits vor zwei Jahren noch in der 3. Liga spielte.

Quelle: fussball-vorort.de

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