Haching wartet weiterhin aufs erste Tor

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Hoffen auf bessere Zeiten: Trainer Klaus Augenthaler und Manager Erich Meidert.

Unterhaching - Auch im vierten Saisonspiel der 3. Liga gelang der SpVgg kein Tor. Das 0:0 beim VfR Aalen bedeutete immerhin den zweiten Punktgewinn.

VFR AALEN – SPVGG UNTERHACHING 0:0

VfR Aalen: Bernhardt – Mössmer, Sulu, Kettemann, Barg, Schön, Scheuring, Bauer, Grüttner (82. Soriano), Kakoko (65. Hohn), Lechleiter (86. Brechler)

SpVgg Unterhaching: Kampa 2 – Ziegler 4, Hain 3, Brysch 2, Stegmayer 3 – Thee 4, Minorelli 4, Leandro 3, Mitterhuber 4 (90. Advic) – Villar 4 (82. Pasiciel) – Tunjic 4 (65. Gunnlaugsson 4)

Schiedsrichter: Thomas Gorniak (Bremen)

Zuschauer: 3500

Gelbe Karte: Stegmayer (2)

Immerhin, die Abstiegsränge hat die SpVgg dank des 0:0 verlassen, sich auf Rang 17 verbessert. Ein klitzekleiner Trost, der aber nicht über die eklatanten Defizite in der Offensivabteilung hinwegzutäuschen vermag: Sobald sich die Hachinger dem gegnerischen Strafraum nähern, wird es harmlos. Zum Glück machte es Aalen nicht besser, auch der Ex-Hachinger Robert Lechleiter strahlte trotz aller Beweglichkeit keine sonderliche Gefahr aus.
„Das war sicher kein Schmankerl für Fußballfreunde“, lautete das Fazit von SpVgg-Trainer Klaus Augenthaler, der große Nervosität im Kellerduell registrierte: „Beide Mannschaften wirkten sehr verunsichert und haben verstärkt auf Ballbesitz gespielt.“ Der letzte, mutige Pass in die Spitze dagegen blieb meist aus oder im Ansatz stecken. „Im Lauf der 90 Minuten kam die Angst dazu“, so Augenthaler, der zudem in der Abwehr kurzfristig umstellen musste, weil mit Thorsten Schulz einer der erfahreneren Spieler unerwartet ausfiel: Ein Faserriss in der Bauchmuskulatur verhinderte einen Einsatz. fest. Unter diesen Umständen zeigte er sich mit dem Remis durchaus zufrieden: „Am Ende hätte es auch schief gehen können.“ Beispielsweise bei einem Kopfball von Sulu (85.) oder einer gefährlichen Hereingabe von Scheuring (89.) – beide Male erwies sich Haching- Torwart Darius Kampa als Turm in der Schlacht und bekam noch eine Hand an den Ball.

„Phasenweise haben wir besser gespielt als zuletzt“, machte Kampa sich und den Kollegen Hoffnung. „Wir müssen nun alle ruhig bleiben und weiter hart arbeiten, denn nur wir selbst können die Situation verbessern.“

Die Hoffnung von Trainer Augenthaler stützt sich besonders darauf, dass sich die Situation in der 13-tägigen Spielpause bis zur Heimbegegnung mit Rot-Weiß Erfurt (21. August) verbessert. Dadurch, dass verletzte Leistungsträger wie Hoffmann, Tyce, Zillner oder Schulz zurück ins Team kehren. Oder Gardar Gunnlaugsson, der in Aalen Mitte der zweiten Hälfte eingewechselt wurde, aber den Angriff (noch) nicht entscheidend belebte. „Mit dem momentanen Kader war es logisch, dass wir Aalen nicht wegfegen würden“, so Augenthaler. Gegen Erfurt soll die Substanz stärker sein.

Von Martin Becker

Quelle: fussball-vorort.de

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