Haching will endlich den ersten Sieg

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Ulrich Taffertshofer trifft mit der SpVgg auf seinen ehemaligen Verein Wacker Burghausen.

SpVgg Unterhaching - Vor dem oberbayerischen Derby am Freitag (19 Uhr) beim SV Wacker Burghausen steht die SpVgg Unterhaching bereits früh in der Saison unter Druck.

So langsam wird es Zeit für die SpVgg Unterhaching. Die Rot-Blauen sind immer noch sieglos und am Tabellenende der Regionalliga Bayern angekommen. Die Tendenz zeigt auch nach dem Drittliga-Abstieg im Vorjahr weiter nach unten. SpVgg-Trainer Claus verfällt aber trotz des verkorksten Auftakts mit nur einem Unentschieden aus drei Spielen nicht in Panik. „Wir befinden uns immer noch in einer schwierigen Phase. Wir müssen jetzt einfach in Ruhe weiterarbeiten und unseren Weg weitergehen. Dann bin ich mir sicher, dass die Mannschaft sich für ihre gute Einstellung in den Trainingseinheiten und auch in den Spielen endlich mit einem Erfolgserlebnis belohnen wird“, sagt der Fußballlehrer, der möglichwerweise wieder auf seinen Kapitän Jonas Hummels zurückgreifen kann.

Ulrich Taffertshofer kennt die aktuelle Situation der SpVgg allzu gut. In der Vorsaison lief der 23-Jährige Hachinger noch für Wacker Burghausen auf. Der Verein spielte in der ersten Saisonnach dem Drittliga-Abstieg auch im Folgejahr in der Regionalliga wieder gegen den Abstieg. Erst durch einen Erfolgslauf zur Rückrunde mit dem Trainer-Rückkehrer Uwe Wolf fand der ehemalige Zweitligist wieder zu gewohnter Stärke zurück und vermied ein erneutes Abrutschen. Taffertshofer weiß also, wovon er spricht, und rät seiner Mannschaft deshalb, möglichst bald die Kurve zu bekommen. „Für uns ist es wichtig, so schnell wie möglich unten raus zu kommen und zu punkten. Am besten schon in Burghausen“, sagt Taffertshofer.

Dass die Hachinger die Wende bereits im oberbayerischen Derby hinbekommen, ist angesichts des wiedererstarkten Vereins von der Salzach eher fraglich. Zwar haben die Burghauser starke Spieler wie Tobias Schröck verloren (zu Drittligist SG Sonnenhof-Großaspach). Allerdings haben die Burghausener in der Breite immer noch erfahrenere Spieler als die SpVgg. Lediglich im Sturm hakt es in dem Team mit den fünf Ex-Hachingern Daniel Hofstetter, Kevin Hingerl, Benjamin Kauffmann, Marius Duhnke und Valonis Kadrijaj noch etwas. Mit vier Toren in drei Spielen jagt der Tabellenfünfte seinen Gegnern nicht immer Schrecken ein.

Auch die SpVgg kommt für die Burghausener nicht gerade als Angstgegner daher. Die vergangenen vier Aufeinandertreffen im oberbayerischen Derby entschied Wacker allesamt für sich. In 22 Duellen zog Haching insgesamt 13 Mal den Kürzeren. Alles andere als ermutigenden Zahlen für die formschwachen Unterhachinger, die immerhin wieder auf den von seiner Sprunggelenksverletzung genesenen Michael Krabler zurückgreifen können.

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Quelle: fussball-vorort.de

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