Hachinger mit breiter Brust zum Tabellenführer

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Antreiber Yannic Thiel setzt auf die Qualität der Hachinger Offensive und rechnet sich auch auf der Bielefelder Alm etwas aus.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching reist mit mächtig viel Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel beim Tabellenführer Arminia Bielefeld.

Nach dem klaren Sieg in Großaspach (4:1) steht für die SpVgg Unterhaching am Samstag ein weitaus schwierigeres Spiel bevor. Die Rot-Blauen müssen sich beim Spitzenreiter Arminia Bielefeld beweisen. Im Unterhachinger Sportpark rechnen sie sich auch nich allzu viel aus. Jeder Punkt, den man bei den Ost-Westfalen mitnimmt, ist ein Zubrot für den aktuellen 14. der 3. Liga. „Es ist ein Bonus-Spiel“, sagt Hachings Cheftrainer Christian Ziege vor dem Duell gegen seinen ehemaligen Verein. Doch natürlich ist es nicht auszuschließen, dass die Hachinger auch beim Ligakrösus etwas mitnehmen. Der jüngste Sieg hat neues Selbstvertrauen freigesetzt. „Wir haben die Qualität vorne, die Tore zu schießen. In Bielefeld haben wir nichts zu verlieren. Jeder rechnet mit einem Sieg für Bielefeld“, sagt Yannic Thiel.

Der deutliche Auswärtserfolg beim direkten Konkurrenten im Abstiegskampf tat richtig gut. „Dieser Sieg kam sicherlich nicht zum verkehrten Zeitpunkt. Schauen wir mal, ob wir Bielefeld vor eine schwer zu lösende Aufgabe stellen können“, sagte Ziege.

Die Gründe für den jüngsten Hachinger Aufwärtstrend sieht der Fußballlehrer in dem zurückgezahlten Vertrauen seiner jungen Spieler. Mit Damian Gaska, Pascal Köpke und Dominik Widemann habe man „drei junge Wilde“ in den Reihen, die alle drei in Großaspach trafen. Junge Talente, die sich in nur wenigen Spielen in der 3. Liga bereits zu Stammkräften entwickelt haben. Oder wie im Fall des A-Juniors Gaska: Einem Spieler, der bei seinem Startelf-Debüt in Großaspach gleich traf und sich für eine solche Rolle empfehlen konnte. „Wichtig ist, die Jungs reinzuschmeißen und ihnen die Möglichkeit zu geben, es zu probieren. Vertrauen ist das Entscheidende“, betont Ziege. Der wieder auf acht Punkte angewachsene Abstand zum ersten Abstiegsplatz ist beruhigend. Für Ziege allerdings auch eine Gefahr. Zurücklehnen ist nämlich streng verboten. „Wer das macht, steckt mitten im Abstiegskampf und ist auf dem Holzweg. Wir müssen bis zum Schluss kämpfen, bis es auch theoretisch nicht mehr möglich ist, abzusteigen“, so Ziege. „Zehn Punkte mehr könnten reichen.“ Zieges Prognose vor den 13 verbleibenden Partien bleibt eine gefährliche Rechnung: Mit zehn Zählern mehr hätte die SpVgg dann 40 Zähler auf dem Konto. In der Vorsaison stieg Elversberg mit 40 Punkten ab.

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Quelle: fussball-vorort.de

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