Hachinger Ehrgeiz wiedererwacht

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Manuel Baum war nach dem 2:2 gegen die Stuttgarter Kickers sauer.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching muss am Samstagnachmittag beim Halleschen FC antreten. Mit einem Sieg könnte die Elf von Trainer Manuel Baum den Gegner in der Tabelle überflügeln.

Bei der SpVgg Unterhaching zeigte die schwache Leistung beim 2:2 im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers durchaus Nachwirkung. „Ich war schon noch sauer, aber die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt, im Training sind teilweise die Fetzen geflogen“, erzählt Chefcoach Manuel Baum über den wieder erwachten Ehrgeiz seiner Schützlinge vor dem Auswärtsspiel beim Halleschen FC.

Bei nur einem Sieg in den letzten zehn Spielen und nur noch vier Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz ist die Nervosität im Lager der Spielvereinigung wohl verständlich. „Wir haben uns aber intensiv auf das schwere Auswärtsspiel vorbereitet und wollen dort etwas holen, aber die dritte Liga ist unberechenbar“, sagt der Trainer, der personelle Veränderungen vornehmen wird. Fehlen wird der gesperrte Mario Erb, für den Daniel Hofstetter in die Innenverteidigung rückt. Die beiden Ex-Löwen Sandro Kaiser und Roland Sternisko haben noch Trainingsrückstand. Janik Haberer, der in der kommenden Saison nach Hoffenheim wechselt, gehört zum Kader der DFB U-20-Auswahl, die nächste Woche ein Länderspiel gegen die Schweiz bestreitet.

Neben der sportlichen Zitterpartie kämpfen die finanziell nicht auf Rosen gebetteten Hachinger weiter um die Lizenz für die neue Saison. Die Einnahmeseite muss verbessert werden. Dazu benötigt die Spielvereinigung neue Sponsoren, denn in der Zuschauerbilanz der dritten Liga rangiert man weiter ganz hinten.

Nach dem Heimspiel gegen die Stuttgarter hat deshalb Präsident Manfred Schwabl den bisherigen Werbepartnern sein künftiges Marketingkonzept präsentiert. Mit den Prädikaten „bayerisch, jugendlich, sympathisch und leidenschaftlich“ sollen neue Geldgeber und Unterstützer aktiviert werden: „Im Vordergrund steht bei uns aber weiter die konsequente Nachwuchsarbeit und der Klassenerhalt in der dritten Liga, einen anderen Weg gibt es nicht.“

Quelle: fussball-vorort.de

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