Chaos auf der Stammstrecke: Deswegen verspäten sich die S-Bahnen bis zu 40 Minuten

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Defensive zurzeit das Aushängeschild

Hachings Abwehr steht

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Neuzugang Dombrowka (grätschend) sorgt als Außenverteidiger für Stabilität

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching glänzt seit Wochen mit starken Abwehrleistungen. Seit sechs Ligaspielen ist die SpVgg mittlerweile unbesiegt und ohne ein Gegentor.

 Exakt 623 Minuten ist es her, als Hachings Torwart Stefan Marinovic beim 0:1 Ende Juli in Burghausen das letzte Mal hinter sich greifen musste. Auch starke Gegner wie zuletzt der FV Illertissen konnte beim 0:0 am vergangenen Spieltag die Hachinger Defensive nicht überwinden. Warum aber hat sich die Abwehrleistung der SpVgg nach dem Hachinger Stotterstart zu Saisonbeginn gewandelt? SpVgg-Trainer Claus Schromm wollte diesbezüglich kein Mannschaftsteil besonders hervorheben. „Es arbeitet nicht nur die Viererkette, sondern es arbeiten mehr Leute im Spiel gegen den Ball“, betonte Schromm. Ein Puzzle-Teil der Viererkette ist Max Dombrowka, der seit seiner Verpflichtung Anfang August als Außenverteidiger zur Stabilität sorgt. Seitdem der 23-jährige Ex-Spieler der FC Bayern-Amateure bei den Hachingern spielt, ging keine Partie mehr verloren. „Wir haben eine junge Mannschaft. Das hat seine Zeit gebraucht. Unsere Viererkette hat von allen Mannschaftsteilen am meisten Erfahrung. Und ich versuche meinen Teil dazu beizutragen“, sagte der vom Regionalligisten Rot- Weiß Essen zur SpVgg gekommene Dombrowka. Der in der Jugend des FC Bayern München ausgebildete Außenverteidiger ist in seiner alten Heimat bestens angekommen und fühlt sich bei der SpVgg wohl. „Ich habe immer vorgehabt, nach Hause zu kommen. Dass es in diesem Jahr geklappt hat, freut mich besonders. In Haching hat es für mich sofort gepasst“, sagte Dombrowka nach dem Unentschieden gegen Illertissen. Wieder ein wichtiger Teil der Mannschaft geworden ist auch Thomas Steinherr, der gegen Illertissen nach überstandener Rückenverletzung das erste Mal wieder in der Startelf stand und über 90 Minuten mitwirken durfte. Das war bei seiner letzten Station VfR Aalen in der Vorsaison nie der Fall. Beim damaligen Zweitligisten, zu dem Steinherr im Vorjahr von Unterhaching aus gewechselt war, absolvierte der 22-Jährige kein einziges Spiel. Lediglich in der zweiten Mannschaft in der Oberliga bekam Steinherr seine Einsätze. Wieder auf dem Platz gebraucht zu werden, war für den quirligen Außenbahnspieler eine Wohltat. „90 Minuten auf dem Platz zu stehen, hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich hatte ein schweres letztes Jahr und in der Saisonvorbereitung Rückenprobleme. Ich bin sehr froh, dass mir der Trainer die Chance gegeben hat“, sagte Steinherr.

Quelle: fussball-vorort.de

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