Hachings erste Elf steht

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Neuzugang Mijo Tunjic ist im Unterhachinger Angriff gesetzt.

Unterhaching - Die Mannschaft der SpVgg Unterhaching für den Drittliga-Start gegen den SV Wehen-Wiesbaden steht. Nur auf einer Position ist sich Trainer Klaus Augenthaler noch nicht sicher.

Es war ein schöner Sommerabend auf der Bezirkssportanlage an der Görzer Straße. Der SC Bajuwaren feierte sein 100. Vereinsjubiläum, das Match gegen den Drittligisten bildete für die rund 300 Besucher das Highlight. 12:0 (7:0) endete das Spielchen, und dabei ließen es die Profis vor allem mit ihrer zweiten Reihe in der zweiten Halbzeit recht gemächlich angehen.

Tyce bleibt Kapitän

Weil es zum guten Ton bei so einem Anlass gehört, wollten die Hachinger dem Münchner Kreisklassisten auch noch den Ehrentreffer zugestehen. Aber so sehr sich Kapitän Roman Tyce auch mühte, einem Schuss nicht im Weg zu stehen, und so sehr sich Torhüter Stefan Riederer auch aus der Fluglinie des Balles drehen wollte, die Gastgeber brachten den Ball nicht mehr ins Netz - nicht einmal in der letzten Minute mit einem Elfmetergeschenk.

Neuzugang Gardar Gunnlaugsson durfte im Gegensatz zu den Kollegen 70 Minuten ran, der Rest bekam jeweils 45 Minuten Einsatzzeit. Lediglich Keeper Darius Kampa und der angeschlagene Ömer Kanca verzichteten gänzlich auf einen Einsatz, die verletzten Daniel Minorelli und Robert Zillner fehlten ohnehin. Gunnlaugsson deutete vor allem in der ersten Halbzeit an, dass er eine richtige Verstärkung für die SpVgg sein könnte. Er erzielte wie Sturmkollege Mijo Tunjic und nach dem Wechsel Marcel Avdic und Orkan Balkan zwei Tore, hatte aber jede Menge weitere Treffer auf dem Fuß. Zudem trafen Stephan Thee, Andreas Brysch, Sebastian Mitterhuber und Sebastian Mützel.

Ex-Löwe Hoffmann hat Stammplatz sicher

Gute Laune hatten dann aber doch nicht alle - denn spätestens jetzt ist einigen auch klar, dass sie den Kampf um einen Platz in der ersten Elf verloren haben. Nur eine Position ist noch nicht endgültig vergeben: Die des zweiten Innenverteidigers neben Torben Hoffmann. Allerdings deutet sich hier an, dass Christian Hain die Nase vorn hat und Andreas Brysch wie auch Patrick Ziegler nur der Platz auf der Bank bleibt.

Vor Darius Kampa verteidigt demnach eine deutsche Viererkette mit Torsten Schulz, Hoffmann, Hain und Michael Stegmayer auf der linken Seite. Der Rest der ersten Elf hat dagegen keinen deutschen Pass mehr. Roman Tyce, der auch Kapitän des Teams bleibt, spielt als defensiver, vor ihm Rückkehrer Ricardo Villar als offensiver Mittelfeldspieler. Links und rechts vom Brasilianer besetzen die beiden Argentinier Leandro Grech und Nahuel Fioretto die Flügel. Fioretto zeigte am Dienstag eine starke Halbzeit, obwohl er in der Vorbereitung wochenlang gefehlt und sogar das Trainingslager verpasst hatte. „Er ist aber fit und einsatzbereit“, sagt Trainer Klaus Augenthaler.

Die Sturmreihe stellt sich indes von selbst auf, zum neu hinzugekommenden Isländer Gunnlaugsson und dem aus der Regionalliga geholten Holländer Mijo Tunjic gibt es keine Alternativen.

Quelle: fussball-vorort.de

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