Hachings Himmelsstürmer stürzen ab

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Voller Einsatz, der am Mittwoch nicht belohnt wurde für Kenny Redondo und die SpVgg.

SpVgg Unterhaching - Erste Bauchlandung der jungen Hachinger Himmelsstürmer. Die SpVgg kassierte am 6. Spieltag der Dritten Liga die erste Saisonniederlage. Beim 0:4 (0:3) gegen den Halleschen FC kam das Team von Trainer Ziege vier Tage nach dem Sieg in Mainz trotz bester eigener Chancen böse unter die Räder.

Schon zur Pause war die bisher so erfolgreiche Saison mit drei Siegen und zwei Unentschieden durch drei Gegentreffer in nur 17 Minuten auf den Kopf gestellt. 0:3 zur Pause, ein deftiger Nackenschlag für das Überraschungsteam aus dem Sportpark. Und das, obwohl die SpVgg auch gestern die spielbestimmende Mannschaft war und zahlreiche Chancen hatte – in der Abwehr aber dreimal patzte.

In der 19. Minute hatte Yannic Thiel einen Eckball der Gäste mit dem Kopf ungewollt Richtung Tor verlängert. Die Einladung nahm der freistehende Furuholm an und köpfte das 0:1. Nach einer halben Stunde leistete sich Kenny Redondo ein dummes Handspiel knapp vor dem Strafraum. Den fälligen Freistoß jagte Gogia ebenso sehenswert wie unhaltbar ins Kreuzeck – 0:2. Und als zwei Minuten später Kapitän Mario Erb ein Kopfballduell nach einem Eckball verlor, stand erneut Gogia goldrichtig und köpfte zum 0:3 ein.

Ein Schock für die Hachinger, die bis dahin zwar ungewohnt viele Fehler gemacht hatten, von ihrem Offensivdrang her aber an die vergangenen Partien angeknüpft hatten. Der enorm aktive Andreas Voglsammer hatte schon in der 2. Minute den ersten gefährlichen Schuss abgefeuert. Nachdem sich HFC-Keeper Kleinheider verschätzt hatte, kam ein Abwehrspieler der Gäste in der 15. Minute gerade noch vor dem einschussbereiten Hachinger Stürmer an den Ball. Eine Minute später legte Alon Abelski nach einer Ecke fein zurück zu Stefan Haas, dessen 20-Meter-Knaller parierte der Schlussmann.

Auch nach dem 0:1 war Haching dran. Wieder war Voglsammer durch, Halles Keeper klärte mit der Fußspitze zur Ecke (26.). Nach 39 Minuten wieder der Unterhachinger Angreifer, seinen Schuss wehrte Kleinheider erneut ab. Durch einen Trikotzupfer seines Gegenspielers war Voglsammer noch entscheidend gestört worden – bei einem Sturz wäre der oft unsichere Schiedsrichter Dittrich um einen Elfmeterpfiff nicht herumgekommen. Kurz vor der Pause spitzelte auch noch Benjamin Schwarz den Ball aufs Tor der Gäste, wieder war Kleinheider mit den Fingerspitzen dran und lenkte die Kugel an den Pfosten.

Hachings Offensivdrang ließ auch im zweiten Durchgang nicht nach, Halle gelangen nur sporadisch harmlose Entlastungsangriffe. Nur einmal kamen sie noch vors Tor: In der 83. Minute zog Furuholm ab und versenkte den Ball mit einem strammen Schuss ins lange Eck zum 0:4. Die SpVgg hatte bis auf Abelskis 16-Meter-Schuss in der 52. Minute, den Kleinheider erneut toll parierte, keine Torchance mehr. Auch der schon zur Pause eingewechselte Sascha Bigalke blieb bei seinem Comeback im Sportpark wirkungslos.

Der vorübergehende Sprung an die Tabellenspitze, der mit einem Sieg gelungen wäre, blieb ein Traum, durch die erste Pleite rutschte Haching auf Platz drei ab. Am Samstag steht beim punktgleichen Tabellen-Nachbarn Chemnitz ein echtes Spitzenspiel an.

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Quelle: fussball-vorort.de

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