Hachings U23 "zu jugendlich"

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Grübeln an der Seitenlinie: Haching II-Coach Florian Ernst hatte zum Saisonbeginn nur 13 Kräfte zur Verfügung.

SpVgg Unterhaching U23 – Im ersten Saisonspiel haben die Frischlinge von der SpVgg Unterhaching II (U23) gleich eine Lehrstunde erhalten. Beim Bayernliga-Aufsteiger vom TSV Bogen unterlagen die Rot-Blauen mit 1:3 (1:1).

Beim Bayernliga-Aufsteiger vom TSV Bogen unterlagen die Rot-Blauen mit 1:3 (1:1). Mit dem niederbayerischen Landesliga-Meister der Vorsaison hatten vor allem die frisch in den Herrenbereich gewechselten Nachwuchsspieler Probleme, den robusten Gegenspielern etwas entgegenzusetzen. „Wir waren zu jugendlich. So bekommt man in der Bayernliga Probleme. Da darf man sich keine solchen Unkonzentriertheiten erlauben“, sagte  Trainer Florian Ernst.

In der ersten Halbzeit ließen sich die mit acht Akteuren aus den Jahrgängen 1994 und 1995 spielenden Hachinger von aggressiven Bogenern regelrecht den Schneid abkaufen. „Da waren wir schon eingeschüchtert“, beschrieb Ernst den von den Bogenern hart geführten ersten Durchgang. Selbst der 26-jährige Alexander Schmalhofer, eigentlich Co-Trainer aber diesmal wegen des Personalmangels jedoch Innenverteidiger, konnte daran nichts ändern. Dennoch reichte es für die mit zwölf Feldspielern und einem Ersatztorwart angereisten Hachinger zur Führung. Leon Müller-Wiesen setzte einen Freistoß zum 1:0 in die Maschen (14.). Daraufhin drehten die Hausherren das Spiel mit zwei Toren nach zwei Freistößen innerhalb nur drei Minuten (23./26.).

Erst im zweiten Durchgang kamen die Rot-Blauen besser zurecht und hatten mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß. Nicholas Helmbrecht (55.) scheiterte aber ebenso am TSV-Torwart wie wenig später der aufgerückte Innenverteidiger Mike Niebauer (74.). Pascal Köpke zielte am Tor vorbei (60.). Der Bayernliga-Aufsteiger machte es auf der anderen Seite vor dem Tor besser und entschied das Spiel mit dem 3:1 nach einem Konter (83.).

Ernst, der in der 74. Minute Helmbrecht nach einem Zusammenstoß mit einem Gegenspieler aufgrund einer Gesichtsverletzung auswechseln musste, versucht den Fehlstart positiv zu deuten. „Für den einen oder anderen A-Jugend-Spieler war das vielleicht die genau richtige Zeit zu Saisonbeginn, um zu sehen wie es im Herren-Fußball zugeht“. Der Trainer erwartet sich eine Besserung in den nächsten Spielen. „Hoffentlich war das ein Weckruf. In den nächsten Spielen müssen wir daraus unsere Lehren ziehen“, fordert Ernst. rmf

Quelle: fussball-vorort.de

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