Hachings U23 spielt wieder im Sportpark und gewinnt

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Einen leichten Spagat macht der Raistinger Kapitän hier gegen Timo Wehrle (l.) – dem gelingt in der 88. Minute das 1:0 für die Hachinger U 23-Elf.

SpVgg Unterhaching II - Erstmals in dieser Saison trägt die U 23 der SpVgg ein Heimspiel in Unterhaching aus und belohnt ihre Anhänger mit einem Last-Minute-Sieg gegen den SV Raisting.

Die Rückkehr der SpVgg Unterhaching II (U23) in den Unterhachinger Sportpark im letzten Saisonspiel des Jahres wurde mit Freude von den heimischen Fans unter den 160 Zuschauern aufgenommen (vgl. Umfrage). Trotz Nebels und Kälte verharrte ein kleines Hachinger Fan-Grüppchen unter den zahlreichen Raisting-Anhängern am Seitenrand und erfreute sich über gelungene Aktionen der Rot-Blauen. Die Mannschaft dankte es dem Anhang und fuhr in einem chancenarmen Bayernlliga-Spiel gegen die Raistinger mit 2:0 (0:0) den dritten Saisonsieg ein.

„Für mich war bei dem Spiel entscheidend, dass die Einstellung gestimmt hat. Es war wichtig, als Mannschaft zu agieren“, sagte SpVgg-Trainer Daniel Kaiser. Obwohl es kein überragendes Spiel der SpVgg war, zeigte die Mannschaft über weite Phasen einen ordentlichen Fußball, wie es für einen Tabellenletzten in der Bayernliga Süd eher nicht üblich ist.

Gegen gestandene Raistinger hielt die junge Truppe der SpVgg gut dagegen. Die Wahl des Untergrundes – man spielte auf dem Kunstrasenplatz im Sportpark – schien der Mannschaft mehr entgegen zu kommen als den Gästen. Haching wirkte sicherer als in den Heimspielen in Bad Aibling, wo das Team bisher seine Heimspiele meist auf Rasen austrug. „Gegen solche Mannschaften ist es auf dem Kunstrasen natürlich einfacher, weil wir fußballerisch besser sind“, so Innenverteidiger Jan Koch. In der Abwehr leistete sich die Mannschaft kaum Aussetzer und ließ dem Gegner bis auf ein paar gefährliche Standardsituationen kaum Chancen zu. „Dass wir zu null gespielt haben, war mal ganz gut“, befand Koch nach dem ersten Spiel ohne Gegentor.

In der Offensive kam die SpVgg in der ersten Hälfte ebenso zu wenigen Abschlüssen wie die Gäste. Erst im zweiten Durchgang gestaltete sich die Partie etwas offener. Die beste Gelegenheit vergab Hachings Stürmer Jimmy Marton, der im Alleingang an Gäste-Keeper Urban Schaidhauf scheiterte (63.). Da die Gäste ihrerseits harmlos vor dem Hachinger Tor agierten, nutzte die SpVgg in den Schlussminuten ihre Chance. Der kurz zuvor eingewechselte Dustin Lutizki bediente Timo Wehrle, der per sehenswerten Heber zum 1:0 traf (88.). Nach einem schnellen Konter gegen sich nun öffnende Gäste gelang Lutizki nach Wehrle-Vorarbeit selbst das Tor zum 2:0 (90.+2). Aus sportlicher Sicht wollte Kaiser zwar die Rückkehr in den Unterhachinger Sportpark nicht als Grund für den Erfolg nennen. Psychologisch hält der Trainer es jedoch durchaus von Vorteil. „Wenn der Verein zu Hause spielt, dann fühlt es sich mehr an wie in einer großen Familie.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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