Stadion-Wirtschaft endlich wieder geöffnet

Hachings süße Erinnerungen an Magdeburg

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F: Buchholz

Dieses Spiel schmerzt den 1. FC Magdeburg bis heute: Beim 0:3 im Hinspiel kassierte der Aufstiegsfavorit die einzige Heimpleite der bisherigen Saison. Am Ostersonntag soll nun beim Gastspiel in Unterhaching die Revanche erfolgen. Die Fans könnte ein Spektakel erwarten.

Es war für die beste Heimmannschaft der Dritten Liga eine schallende Ohrfeige, für Aufsteiger SpVgg Unterhaching der bis heute süßeste Sieg: Das 3:0 in Magdeburg beim damaligen Tabellen-Zweiten vor über 16?000 Zuschauern. „Die Stimmung dort war einmalig“, erinnert sich Hachings Cheftrainer Claus Schromm gerne zurück an jenen Nachmittag im Oktober, „insbesondere natürlich die Atmosphäre nach dem Abpfiff.“ Selten rannte der Coach so freudetrunken in Richtung der mitgereisten Handvoll eigener Fans.

Das Rückspiel am Sonntag (14 Uhr) im Sportpark startet also mit schönen Erinnerungen an die Vorrunde, Magdeburg wird aber nicht nur mit Blick auf das Hinspiel Vollgas geben. Die Saison biegt langsam auf die Zielgerade ein und just in dieser Phase geht dem Team aus Sachsen-Anhalt im Aufstiegskampf etwas die Luft aus. Im Nachholspiel unter der Woche kam der FCM zu Hause nicht über ein 2:2 gegen Zwickau hinaus. Gegen Würzburg und Rostock gab es zum Start ins Jahr sogar zwei Niederlagen. Der einstige Spitzenreiter der Dritten Liga liegt nur noch auf dem dritten Platz, hat aber noch ein Spiel weniger absolviert.

Weitere Ausrutscher darf sich Magdeburg aber nicht erlauben. Für ein Spektakel sollte also gesorgt sein am Ostersonntag. „Wir hoffen natürlich, dass wir zusammen mit den Gästefans ein Fußballfest feiern können“, sagt SpVgg-Trainer Schromm. Für sein Team geht es auch um Wiedergutmachung nach der Auswärtspleite in Münster vergangenen Samstag. In einem Testspiel trennte sich die SpVgg unter der Woche vom Bayernligisten Wolfratshausen 0:0.

Auch wenn das Wetter nicht nach Biergarten aussieht, können sich die Fans ab sofort wieder auf Bewirtung vorm Stadion freuen: Pünktlich zu Ostern öffnete am Freitag nach monatelanger Schließung endlich wieder die Stadiongaststätte. Der alte Wirt hatte nur rund ein halbes Jahr durchgehalten, jetzt betreibt die SpVgg die Vereinsgaststätte als Sportbar mit bayerisch-österreichischer Küche selbst. „Wir zeigen sieben Tage die Woche Fußball“, verriet Vizepräsident Peter Wagstyl, „desweiteren soll es bei Auswärtsspielen eine Anlaufstelle für unsere Fans werden, die die weiten Reisen nicht mit antreten können, aber die Spiele unserer Mannschaft trotzdem live verfolgen wollen.“

SpVgg Unterhaching: Königshofer – Bauer, Welzmüller, Greger, Winkler – J. Müller, Stahl, Taffertshofer, Porath – Bigalke, Hain.

Quelle: fussball-vorort.de

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