Hachings verletzter Kapitän Welzmüller: „Ich bin bei jedem Spiel dabei“

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Auch beim Schafkopfen hält der verletzte Unterhachinger Kapitän Seppi Welzmüller den Kontakt zu seiner Mannschaft.

Nach seinem im September beim 1:1 gegen den TSV 1860 erlittenen Kreuzbandriss ist Josef „Seppi“ Welzmüller im Traingslager in Cadiz wieder auf den Fußballplatz zurückgekehrt. Bis zum Comeback ist es aber noch ein weiter Weg. Wir sprachen mit dem Kapitän der SpVgg Unterhaching.

Herr Welzmüler, wie läuft die Reha?

Im Großen und Ganzen ganz sehr gut. Es ist wichtig, dass ich Fortschritte mache und zwar lieber kleine, als Rückschritte. Ich hoffe, dass es genau so weitergeht! Mit Felix Schierholt und Andreas Fischer haben wir eine richtig gute medizinische Abteilung. Ich bin den beiden echt dankbar.

Wie ist der Plan?

Ganz genau kann man das nicht sagen. Aktuell laufe ich wieder. Das werden wir in der nächsten Zeit hochfahren. Vielleicht kann ich im nächsten Monat schon wieder mit dem Ball arbeiten.

Wie wichtig war es für Sie, trotz der Verletzung mit ins Trainingslager nach Spanien zu fahren?

Sehr wichtig! Ich bin auch bei jedem Spiel dabei, egal ob daheim oder auswärts. Ich versuche auch meine Reha nach den Trainingszeiten zu richten, weil ich den Kontakt zur Mannschaft in der Kabine haben möchte. So ein Trainingslager ist zudem eine wertvolle Teambuilding-Maßnahme. Deswegen war es für mich von Anfang an klar, dass ich unbedingt mit nach Spanien möchte. Die Bedingungen hier sind natürlich auch nicht so schlecht…

Wie schaut Ihr Tag hier aus?

Zusammen mit den anderen Spielern habe ich um 8 Uhr Aktivierung. Da dehnen wir uns und machen etwas für die Stabilität und Mobilität. Nach dem Frühstück geht es fürs Team zum Training – und ich habe mein Reha-Programm. Nach dem Mittagessen haben wir eine Ruhepause. Das Team geht dann wieder zum Trainieren und ich mache mein Programm. Am Abend startet dann die Königsdisziplin! Beim Schafkopfen versuche ich meine ausgefallenen Prämien wieder reinzuholen (lacht).

Wer ist in Eurer Runde?

Der Stamm besteht aus dem Bomber (Stefan Schimmer; die Red.) dem Alex Winkler und mir. Letztes Jahr war noch der Ulrich Taffertshofer dabei. Für ihn haben wir extra den Maxi Krauß aus Nürnberg verpflichtet (lacht). Wenn er nicht kann, springen auch mal der Markus Schwabl, der Andreas Fischer oder auch der Manni Schwabl ein.

Wie ist der aktuelle Zwischenstand?

Der Winkler ist deutlich im Plus. Beim Bomber und mir ist es durchwachsen, aber ausbaufähig. Und der Krauß zahlt Lehrgeld (lacht).

Sie haben vor kurzem Ihren Vertrag bei der SpVgg verlängert.

Dafür bin ich Claus Schromm und Manni Schwabl sehr dankbar. Es ist nicht selbstverständlich, dass mit einem Spieler, der einen Kreuzbandriss hat, verlängert wird. Das will ich neben- und hoffentlich auch bald auf dem Platz wieder zurückgeben!


Das Gespräch führte
Florian Fussek.

Quelle: Merkur.de

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